28. März 2026

Allergien und Unverträglichkeiten bei Französischen Bulldoggen

12 Min. Lesezeit
Franzoesische Bulldogge mit Allergien und Unvertraeglichkeiten

Die häufigsten Allergien bei Französischen Bulldoggen sind Futtermittelallergien (oft gegen Getreide oder Huhn) und Umweltallergien (Gräser, Milben). Was genau dahintersteckt, klärt der Tierarzt. Beim Futter hat sich rohes BARF aus einer einzigen, neuen Proteinquelle wie Kaninchen bewährt: wenige, klar deklarierte Zutaten, kein Getreide, nichts Verstecktes, ideal als Basis für eine tierärztlich begleitete Ausschlussdiät.

Warum so viele Frenchies unter Allergien leiden und wie du endlich erkennst, was wirklich dahintersteckt

Die französische Bulldogge stammt von der englischen Bulldogge ab und hat im Laufe der Jahre leider eine erhöhte Anfälligkeit für verschiedene Allergien entwickelt. Wenn du bereits eine Frenchie hast, bist du wahrscheinlich schon einmal mit diesem Thema in Berührung gekommen, sei es durch unerklärliches Kratzen, Pfotenlecken oder wiederkehrende Ohrenprobleme.

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel dient zur Orientierung und ersetzt nicht die Beratung beim Tierarzt. Wenn du den Verdacht hast, dass deine Frenchie eine Allergie haben könnte, suche lieber früher als später den Tierarzt deines Vertrauens auf, um chronische Beschwerden zu vermeiden.

In diesem umfassenden Ratgeber erfährst du, welche Allergien bei Französischen Bulldoggen am häufigsten auftreten, woran du sie erkennst und was du dagegen tun kannst.

Tierarzt untersucht Französische Bulldogge auf Allergien

Häufige Allergien bei Französischen Bulldoggen

Bei Französischen Bulldoggen treten verschiedene Allergieformen auf, die unterschiedliche Symptome und Behandlungsansätze erfordern:

Futtermittelallergien

Hierbei handelt es sich um Unverträglichkeiten gegen bestimmte Proteine oder Zusatzstoffe im Futter. Dies tritt am häufigsten bei Frenchies auf.

Umweltallergien

Dazu gehören Reaktionen auf Pollen, Hausstaubmilben, Schimmelpilze oder andere Umweltfaktoren.

Hautprobleme als Begleiterscheinung

Hautreizungen, Pilzbefall oder bakterielle Infektionen treten oft als Folge oder Begleiterscheinung von Allergien auf. Die Abklärung gehört in tierärztliche Hände.

Futtermittelallergie bei Französischen Bulldoggen

Deine Frenchie möchte plötzlich ihr Futter nicht mehr essen? Bevor du davon ausgehst, dass dein Hund zur verwöhnten Sorte gehört, solltest du auf bestimmte Symptome achten, die bei einer Futtermittelallergie auftreten können. Die Symptome lassen sich oft bereits im Welpenalter in abgeschwächter Form erkennen.

Symptome der Futtermittelallergie

Anders als bei uns Menschen zeigen sich die Symptome einer Allergie beim Hund hauptsächlich über Juckreiz. Während bei uns die Nase läuft und wir niesen, kann es bei deiner Französischen Bulldogge zu starkem Juckreiz an verschiedenen Körperstellen kommen.

Kennt man diesen Zusammenhang nicht, geht man oft von isolierten Problemen wie einer Ohrenentzündung aus. Damit adressiert man jedoch nur das Symptom, nicht den eigentlichen Auslöser.

Checkliste: Anzeichen einer Allergie bei deiner Frenchie

  • Starkes Lecken und Knabbern an den Pfoten (rötlich verfärbtes Fell)
  • Ständiges Kopfschütteln
  • Häufiges Ohrenkratzen und wiederkehrende Ohrenentzündungen
  • "Schlitten fahren" (Rutschen auf dem Hinterteil) und starkes Wälzen
  • Magen-Darm-Störungen: Erbrechen, Durchfall und starke Blähungen
  • Gerötete Haut an Bauch, Achseln oder zwischen den Zehen
  • Haarausfall oder dünner werdendes Fell

Tipp: Du kennst deinen Hund am besten, also beobachte ihn genau und gehe in Absprache mit dem Tierarzt im Ausschlussverfahren vor. Lass zunächst die Leckerlis weg und konzentriere dich auf das Futter. Wie reagiert dein Hund auf die Nahrung? Wie geht es ihm danach? Werden die Symptome stärker?

Allergietest: Futtermittelunverträglichkeit diagnostizieren

Wenn du auf Nummer sicher gehen möchtest und nicht experimentieren willst, hilft der Gang zum Tierarzt. Durch eine Blutabnahme kann ausgewertet werden, gegen was deine Frenchie akut und allgemein reagiert.

Allergietest beim Tierarzt (Bluttest)

Die Kosten liegen meist zwischen 80 und 120 Euro je nach Tierarzt und Testumfang. Die Ergebnisse erhältst du meist nach ein bis zwei Wochen. Die Zuverlässigkeit ist gut, aber nicht zu 100 Prozent genau.

Eliminationsdiät (Ausschlussdiät)

Diese Methode dauert etwa 8 bis 12 Wochen und gehört in tierärztliche Begleitung. Dabei wird eine einzige, dem Hund bislang unbekannte Proteinquelle gefüttert. Bei konsequenter Durchführung ist die Zuverlässigkeit sehr hoch. Genau hier spielt rohes Einzelprotein-BARF seine Stärke aus, dazu gleich mehr.

Die richtige Futterumstellung bei Futtermittelallergie

Durch Allergietest oder Ausschlussverfahren konntest du gemeinsam mit dem Tierarzt feststellen, dass deine Französische Bulldogge auf bestimmte Futterbestandteile reagiert. Nun heißt es, das Futter umzustellen. Worauf du achten solltest:

  • Eine einzige, neue Proteinquelle: Bewährt haben sich Kaninchen, Pferd oder Rotwild, weil viele Hunde diese Eiweiße bisher selten oder gar nicht aufgenommen haben und der Körper sie deshalb noch nicht kennt.
  • Vollständig deklarierte Zutaten: Klare Angaben wie "Kaninchen, Muskelfleisch und Innereien" statt unspezifischer "tierischer Nebenerzeugnisse".
  • Getreidefrei: Weizen und Mais gehören zu den häufigen Auslösern bei empfindlichen Hunden und sollten bei der Umstellung wegfallen.
  • So wenige Komponenten wie möglich: Kurze Zutatenliste, weniger mögliche Auslöser.

Genau diese Punkte erfüllt rohes BARF aus einer Proteinquelle von Natur aus: wenige, klar benannte Zutaten, kein Erhitzungsschritt, nichts Verstecktes. Stark verarbeitetes Trockenfutter mit langer, unklarer Zutatenliste macht es einem empfindlichen Frenchie dagegen schwerer, weil mit jeder zusätzlichen Komponente und jedem Füllstoff ein weiterer möglicher Auslöser dazukommt. Lass dich von deinem Tierarzt beraten, welche Proteinquelle für deinen Hund infrage kommt.

Wichtig: Futtermilben ausschließen

Ein zusätzlicher Aspekt bei der Futtermittelallergie können Futtermilben sein. Bei der Lagerung von Trockenfutter kann es zu einem Milbenbefall kommen, während Futtermilben bei rohem Frischfutter und bei Nassfutter im Glas kein Thema sind.

So erkennst du Futtermilben im Trockenfutter:

  • Feiner, verdächtiger Staub am Boden des Lagerungsgefäßes, der vorher nicht da war
  • Muffiger Geruch
  • Symptome, die kurz nach der Fütterung deutlich stärker werden

Sollte dein Hund empfindlich reagieren und du vermutest Futtermilben, entsorge das Trockenfutter besser. Wer ohnehin auf rohes BARF oder gereiftes Glas umstellt, hat dieses Lagerungsproblem gar nicht erst.

Unsere Empfehlung bei Futterunverträglichkeiten

Bei Verdacht auf eine Futtermittelunverträglichkeit ist die wichtigste Maßnahme die Identifikation des Auslösers, und das gehört zuerst in tierärztliche Hände. Wer im Anschluss die Zutaten genau steuern möchte, ist mit rohem BARF aus einer einzigen, für den Hund neuen Proteinquelle am klarsten unterwegs. Kaninchen ist dabei der sauberste Einstieg, weil die meisten Frenchies dieses Protein noch nicht kannten. Muskelfleisch, Innereien und Gemüse sind bereits ausgewogen vorkombiniert und gewolft, sodass die feine Konsistenz auch zur kurzen Schnauze passt. Unsere rohen, tiefgekühlten Menüs entstehen nach eigenen Rezepten und sind in dieser Form nur bei uns erhältlich.

Unsere Empfehlung für sensible Frenchies

BARF-Mix Kaninchen, tiefgekühlt

Eine einzige, klar deklarierte Proteinquelle, die die meisten Frenchies noch nicht kannten. Muskelfleisch, Innereien und Gemüse vorkombiniert, gewolft und ohne Getreide. Roh, frisch, nach unserem eigenen Rezept, nur bei uns. Ideal als Basis für eine tierärztlich begleitete Ausschlussdiät. Wer kein Gefrierfach hat, greift zur gereiften Variante im Glas.

Umweltallergie bei Französischen Bulldoggen

Anders als die Futtermittelallergie handelt es sich bei der Umweltallergie (atopische Dermatitis) um eine Erkrankung, die nicht so leicht zu erkennen und zu behandeln ist. Die Umweltallergie wird von der Umgebung ausgelöst, in der sich deine Frenchie befindet.

Häufige Auslöser von Umweltallergien

  • Pollen: Von Gräsern, Bäumen und Blumen (saisonale Allergie)
  • Hausstaubmilben: Ganzjährige Belastung in Innenräumen
  • Schimmelpilze: In feuchten Umgebungen
  • Flohspeichel: Flohspeichelallergie-Dermatitis

Symptome der Umweltallergie

Eine Umweltallergie erkennst du ebenfalls durch Jucken und Kratzen an verschiedenen Körperstellen:

  • Juckreiz am Bauch und an den Achselhöhlen
  • Lecken und Knabbern an den Pfoten
  • Häufiges Ohrenkratzen
  • Augenprobleme: gerötete Bindehäute, Augenausfluss
  • Atemwegsprobleme: Niesen, Nasenausfluss, Atemgeräusche

Allergietest bei Umweltallergien

Bei dem Allergietest in Bezug auf die Umweltallergie wird bei deiner Frenchie, wie auch bei Menschen, ein Test auf der Haut durchgeführt. Dafür wird im Vorfeld dein Hund sediert und eine kleine Stelle Fell am Bauch geschoren. Auf dieser freigelegten Stelle können nun direkt verschiedene Substanzen, die Allergene beinhalten, aufgetragen werden.

Reagiert die Haut mit Schwellung oder Rötung, kann die Allergie gegen einen bestimmten Stoff festgestellt werden. Die Dauer des Tests beläuft sich auf circa eine Stunde. Lass dich am besten bei deinem Tierarzt beraten, ob dieser Test für dich und deine Französische Bulldogge infrage kommt.

Allergien und Unverträglichkeiten | Dogs Supreme ©

Behandlungsmöglichkeiten bei Allergien

Die Behandlung von Allergien bei Französischen Bulldoggen hängt stark von der Art der Allergie ab und gehört in tierärztliche Hände. Hier sind die verschiedenen Ansätze im Überblick:

  • Futterumstellung: Wechsel auf eine klar deklarierte, getreidefreie Fütterung mit einer einzigen, neuen Proteinquelle. Rohes Einzelprotein-BARF eignet sich hier besonders gut. Eine Besserung zeigt sich oft erst nach mehreren Wochen.
  • Spezialdiät (hydrolysiertes Futter): Das Eiweiß wird aufgespalten, sodass das Immunsystem es schwerer als Allergen erkennt. Vom Tierarzt bei schweren Futtermittelallergien eingesetzt.
  • Medikamentöse Begleitung: Kortison oder Antihistaminika zur vorübergehenden Abschwächung akuter Beschwerden, ausschließlich tierärztlich verschrieben. Meist nur eine kurzfristige Maßnahme, weil eine langfristige Kortisongabe Nebenwirkungen haben kann und deshalb gut abgewogen werden muss.
  • Hyposensibilisierung (Desensibilisierung): Schrittweise Gewöhnung an Allergene durch kontrollierte Exposition über 6 bis 12 Monate. Die Erfolgsrate liegt nach tierärztlicher Erfahrung bei etwa 60 bis 70 Prozent.

Wichtig zu wissen: Eine Hyposensibilisierung bedeutet nicht zwingend, dass deine Frenchie danach vollkommen beschwerdefrei ist. Ziel ist eine verbesserte Lebensqualität und eine weniger starke Reaktion.

Hausmittel und Sofortmaßnahmen bei Allergien

Deine Französische Bulldogge und du waren gerade spazieren und sie hört nicht auf, sich zu jucken? Hier sind einige Sofortmaßnahmen, die du zu Hause anwenden kannst:

  • Pfoten reinigen: Nach jedem Spaziergang die Pfoten mit lauwarmem Wasser abspülen, um Pollen und Allergene zu entfernen.
  • Gallseife-Bad: Lauwarmes Wasser mit Gallseife (ohne Zusätze) anmischen und die Pfoten für ca. eine Minute hineinhalten, um Allergene abzuspülen und den Hautkontakt zu reduzieren.
  • Kamillentee: Lauwarmer Kamillentee kann bei gereizter Haut durch starkes Lecken äußerlich auf die Pfoten aufgetragen werden. Bei anhaltenden Beschwerden bitte tierärztlich abklären.
  • Fell abwischen: Nach Spaziergängen den Bauch und das Fell mit einem feuchten Handtuch abwischen, um Allergene zu entfernen.

Wichtige Beobachtungen dokumentieren

Du kennst deinen Hund am besten, also beobachte ihn und schaue dir die betroffenen Stellen genau an. Dokumentiere, ob der Bauch gerötet ist, ob alle Pfoten betroffen sind oder wann die Symptome verstärkt auftreten. Gibt es einen Zusammenhang mit bestimmten Aktivitäten oder Orten?

Hinweis: Diese Hausmittel sind keine medizinische Behandlung und ersetzen nicht den Gang zum Tierarzt. Bei anhaltenden oder sich verschlimmernden Symptomen solltest du immer professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

Prävention: mit Allergien umgehen

Nicht jede Allergie lässt sich vermeiden. Im Alltag kannst du aber einiges tun, um deinem Frenchie den Kontakt mit möglichen Auslösern zu erleichtern:

  • Klar deklariertes Futter von Anfang an: Eine kurze, vollständig deklarierte Zutatenliste mit wenigen Komponenten gibt dem empfindlichen Magen weniger Angriffsfläche. Rohes BARF aus einer Proteinquelle erfüllt das von Natur aus. Eine gleichbleibende Fütterung ohne ständige Wechsel hilft zusätzlich.
  • Regelmäßige Fellpflege: Häufiges Bürsten und Baden (mit mildem Shampoo) entfernt Allergene. Mehr dazu in unserem Pflege-Ratgeber für Frenchies.
  • Saubere Umgebung: Regelmäßiges Staubsaugen und Waschen der Hundebetten reduziert Hausstaubmilben.
  • Pollenzeit beachten: In der Pollensaison morgens oder abends spazieren gehen, wenn die Pollenbelastung geringer ist.
  • Luftfeuchtigkeit: Eine Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent hält die Schimmelbildung im Zaum.
  • Flohprophylaxe: Konsequente Flohbekämpfung bei Flohspeichelallergie.

Pollenallergie beim Frenchie: Saisonales Management

Pollenallergien gehören zu den häufigsten Umweltallergien bei Französischen Bulldoggen und folgen einem klaren saisonalen Muster. Im Frühjahr (Februar bis Mai) dominieren Baumpollen von Birke, Erle und Hasel. Im Sommer (Mai bis August) übernehmen Gräser. Im Herbst kommen Beifuß und andere Kräuterpollen dazu. Viele Frenchie-Besitzer bemerken, dass die Symptome ihres Hundes in bestimmten Monaten schlimmer werden und im Winter fast verschwinden.

Pollenkalender für deinen Frenchie. Dokumentiere über einige Wochen, wann die Symptome deines Hundes am stärksten sind. Vergleiche das mit dem regionalen Pollenflugkalender (der Deutsche Wetterdienst bietet kostenlose Vorhersagen). Wenn du ein Muster erkennst, kannst du gezielt vorbeugen: In den kritischen Wochen die Spaziergänge auf den frühen Morgen oder späten Abend verlegen, wenn die Pollenkonzentration am niedrigsten ist. Nach Regen ist die Luft oft deutlich pollenfreier.

Das Zuhause pollenfrei halten. Wasche die Liegeplätze deines Frenchies wöchentlich bei mindestens 60 Grad. Sauge täglich, idealerweise mit einem HEPA-Filter-Staubsauger. Halte die Fenster in der Hauptpollenzeit geschlossen, besonders an windigen, trockenen Tagen. Ein Luftreiniger im Schlafzimmer oder dem Raum, in dem dein Frenchie die meiste Zeit verbringt, kann die Pollenbelastung erheblich reduzieren. Und: Wische deinem Hund nach jedem Spaziergang nicht nur die Pfoten ab, sondern auch das Gesicht, den Bauch und die Falten. Pollen sammeln sich in den Gesichtsfalten und reizen dort die Haut, was den Juckreiz verstärkt.

Langfristige Strategie. Wenn dein Frenchie jedes Jahr in der gleichen Saison leidet, sprich mit deinem Tierarzt über eine Hyposensibilisierung. Die schrittweise Gewöhnung an das Allergen dauert 6 bis 12 Monate, kann aber die Symptome dauerhaft reduzieren. Die Erfolgsrate liegt bei 60 bis 70 Prozent, für viele Frenchies ein echtes Stück Lebensqualität.

Wann zum Tierarzt?

Bei folgenden Symptomen solltest du umgehend deinen Tierarzt aufsuchen:

  • Starker, anhaltender Juckreiz, der über mehrere Tage nicht nachlässt
  • Offene Wunden durch Kratzen oder Lecken
  • Schwellungen im Gesicht oder an den Pfoten
  • Atembeschwerden oder auffällige Atemgeräusche, beim Frenchie besonders ernst zu nehmen
  • Wiederkehrende Ohrenentzündungen
  • Durchfall oder Erbrechen, das nicht von allein aufhört
  • Verhaltensänderungen, weil sich dein Hund sichtlich unwohl fühlt

Snacks bei der Ausschlussdiät: Protein muss passen

Ein Detail, das viele Frenchie-Halter unterschätzen: Während einer Ausschlussdiät muss die Proteinquelle der Leckerlis zum Hauptfutter passen. Ein Kaninchen-BARF mit Hühnchen-Snacks macht die ganze Diät zunichte, weil ein möglicher Auslöser über die Hintertür wieder im Napf landet. Snacks sollten außerdem maximal 10 Prozent der Tageskalorien ausmachen. Geeignet sind luftgetrocknete Trainingswürstchen aus einer einzigen Proteinquelle, passend zum Hauptfutter, sowie fast kalorienfreie Karotten- oder Gurkenstücke. Klassische Kausnacks wie Lunge oder Pansen erst, sobald keine Ausschlussdiät mehr läuft und die jeweilige Proteinquelle nicht im Verdacht steht.

Protein-passend zur Ausschlussdiät

Trainingswürstchen Kaninchen

Luftgetrocknet, eine Proteinquelle, kleines Format. Passt protein-genau zum Kaninchen-BARF, ohne die Ausschlussdiät zu stören.

Allergien und Unverträglichkeiten | Dogs Supreme ©

Zusammenfassung: Allergien bei Frenchies erfolgreich managen

Allergien bei Französischen Bulldoggen können zu einem belastenden Thema werden, für den Hund und den Halter. Mit dem richtigen Wissen und einem strukturierten Vorgehen lassen sich die meisten Allergien jedoch gut in den Griff bekommen.

Früherkennung ist wichtig: Je früher eine Allergie erkannt wird, desto besser lässt sie sich behandeln. Gehe in Absprache mit dem Tierarzt im Ausschlussverfahren vor und habe Geduld, eine Futterumstellung zeigt oft erst nach Wochen Wirkung. Beim Futter ist eine klar deklarierte, getreidefreie Einzel-Proteinquelle das Ehrlichste, was du füttern kannst, weil du genau siehst, was drin ist.

Du kennst deinen Hund am besten und kannst daher gut einschätzen, wie es ihm geht und was er braucht. Mit der richtigen Begleitung und Fürsorge kann dein Hund trotz Allergie ein gutes, weitgehend beschwerdefreies Leben führen.

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