14. März 2026

Golden Retriever Ernährung: Futter, Allergien & Gewicht

14 Min. Lesezeit
Golden Retriever frisst zufrieden lachsbasiertes Futter aus Keramiknapf Omega-3 Ernaehrung

Das Beste, was Du Deinem Golden Retriever in den Napf geben kannst, ist frisches, rohes Fleisch mit klar deklarierten Zutaten, ohne Getreide, ohne Füllstoffe, ohne versteckte Reizstoffe: BARF. Der Golden ist groß, aktiv und gleichzeitig genetisch zu Übergewicht und Hautproblemen veranlagt. Genau hier punktet rohes Frischfutter mit voll deklarierter Rezeptur. Worauf es ankommt und welche unserer BARF-Sorten zum Goldie passt, liest Du hier.

Welches Futter ist wirklich das Beste für Deinen Golden Retriever? Goldies sind wunderbare Hunde: geduldig, verschmust, immer gut drauf. Bei der Ernährung verzeihen sie aber wenig. Zu viel Getreide, und es juckt. Zu viel Futter, und das Gewicht steigt. Das falsche Protein, und Haut und Ohren machen Ärger. Für genau diese Ansprüche haben wir unsere eigenen BARF-Rezepte entwickelt. Mehr Hintergrund findest Du auch in unserem Golden-Retriever-Futter-Ratgeber 2026.

Warum rohes BARF die beste Basis für den Golden Retriever ist

Stark verarbeitetes Trockenfutter mit langer, unklarer Zutatenliste macht es einem Golden nicht leichter. Je mehr Komponenten, Füllstoffe und Verarbeitungsschritte, desto mehr potenzielle Auslöser für eine empfindliche Haut. Rohes BARF dreht das Prinzip um: wenige, klar benannte Zutaten, kein Erhitzungsschritt, nichts Verstecktes.

  • Klar deklarierte Proteinquelle: Goldies reagieren überdurchschnittlich oft auf häufige Eiweiße. Ein roher Mix mit klar benannter Fleischquelle, etwa Rind für aktive Hunde oder ein Ausweichprotein wie Kaninchen bei Verdacht auf Unverträglichkeit, macht die Fütterung nachvollziehbar.
  • Keine Füllstoffe, kein Getreide: Weizen, Mais, Soja und unspezifische Nebenerzeugnisse fallen komplett weg. Weniger Reizpotenzial für Haut und Darm.
  • Voll deklarierte Rohstoffe: Statt "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" liest Du genau, was im Napf liegt. Beim Golden mit seiner Hautneigung ist diese Transparenz Gold wert.
  • Natürliche Nährstoffdichte: Muskelfleisch, Innereien und Gemüse liefern hochwertiges Eiweiß und natürliche Fettsäuren, ohne dass künstlich nachgebessert werden muss.

Unser rohes, tiefgekühltes BARF entsteht nach unseren eigenen Rezepten und ist in dieser Form nur bei uns erhältlich. Für den großen, aktiven Golden ist ein ausgewogener Mix auf Rind-Basis ein guter Allrounder, bei Verdacht auf Unverträglichkeit greifst Du zum Ausweichprotein.

Unsere Empfehlung für den Golden Retriever

BARF-Mix Rind, tiefgekühlt

Ein ausgewogener Allrounder für große, aktive Rassen. Muskelfleisch, Innereien und Gemüse vorkombiniert, gewolft und ohne Getreide. Roh, frisch, voll deklariert, nach unserem eigenen Rezept, nur bei uns.

Golden Retriever kratzt sich am geroeteten Ohr haeufige Futtermittelallergie bei der Rasse

Besondere Ernährungsbedürfnisse des Golden Retrievers

Golden Retriever sind keine komplizierten Esser, aber sie haben rassetypische Eigenheiten, und rohes Frischfutter beantwortet die meisten davon direkt:

  • Neigung zu Übergewicht: Eine Studie der University of Cambridge (2016, Raffan et al.) fand eine Genvariante (POMC-Deletion) bei rund 23 Prozent aller Golden Retriever, die das Sättigungsgefühl reduziert. Dein Goldie wird Dir oft erzählen, er sei hungrig. Glaub ihm nicht blind. Rohes Futter ohne unnötige Füllstoffe und mit klarer Portionierung erleichtert die Kontrolle.
  • Empfindliche Haut: Golden Retriever gehören laut einer Übersichtsarbeit im Veterinary Dermatology Journal (Hensel et al., 2015) zu den fünf am häufigsten von atopischer Dermatitis betroffenen Rassen. Voll deklarierte Zutaten und natürliche Omega-3-Quellen werden von vielen Tierärzten als Teil eines ganzheitlichen Ansatzes genannt. Bei anhaltenden Hautproblemen gilt: Tierarzt zuerst.
  • Gelenke: Als große Rasse neigen Goldies zu Hüft- und Ellbogendysplasie (HD und ED). Jedes Kilogramm zu viel belastet die Gelenke zusätzlich. Gewichtskontrolle über die Ration ist der wichtigste Hebel, den Du selbst in der Hand hast.
  • Unverträglichkeiten: Häufige Auslöser sind Rind, Weizen, Soja und Huhn. Ein rohes Ausweichprotein wie Kaninchen, Pferd oder Rotwild hilft, Auslöser einzugrenzen. Was die Ursache ist, klärt der Tierarzt.
  • Aktivität: Goldies sind sportlich und brauchen ordentlich Energie. Ein ausgewogener Mix auf Rind-Basis deckt den Bedarf eines aktiven Hundes gut ab.

Worauf beim Futter achten?

Das gehört in einen guten Napf

  • Klar benannte tierische Proteinquelle mit offener Deklaration (z.B. "Rind, Muskelfleisch und Innereien" statt "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse")
  • Natürliche Omega-3-Quellen für Haut und Fell
  • Getreidefrei, ohne Weizen, Mais und Soja
  • Keine künstlichen Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe
  • Ausgewogenes Verhältnis von Muskelfleisch, Innereien und pflanzlichen Anteilen

Genau diese Punkte erfüllt rohes BARF von Natur aus. Bei einem fertigen Mix musst Du nichts selbst zusammenstellen, die Rezeptur ist bereits ausbalanciert.

Das hat im Napf nichts verloren

  • Weizen, Mais und Soja (häufige Auslöser bei empfindlichen Hunden)
  • Künstliche Farb- und Konservierungsstoffe
  • Zucker oder Karamell
  • Unspezifische Angaben wie "tierische Nebenerzeugnisse" ohne genaue Deklaration
  • Übermäßig viel Mais, auch wenn die Verpackung bunt aussieht

Wie viel Futter braucht ein Golden Retriever pro Tag?

Selbst zusammengestelltes BARF ist anspruchsvoll: Die Nährstoffbalance muss stimmen, zu viel Protein belastet die Nieren, zu wenig Calcium schwächt die Knochen. Genau diese Fehlerquellen nehmen wir Dir ab. Unsere fertigen BARF-Mixe kombinieren Muskelfleisch, Innereien und Gemüse bereits ausgewogen, gewolft und aus klar deklarierten Rohstoffen. Du taust nur auf und servierst.

Die Menge richtet sich nach dem Körpergewicht. Als Richtwert dienen etwa 2 bis 3 Prozent des Körpergewichts pro Tag, aufgeteilt auf zwei Mahlzeiten. Die tatsächliche Menge hängt aber von mehreren Faktoren ab:

Faktor Weniger Futter Mehr Futter
Aktivität Gemütlicher Familienhund, 1 bis 2 Spaziergänge Jagdhund, Agility, tägliches Schwimmen
Alter Senior ab 8 Jahren (Stoffwechsel verlangsamt) Junghund 1 bis 3 Jahre (noch im Aufbau)
Kastration Kastriert (Energiebedarf sinkt um rund 30 Prozent) Intakt
Jahreszeit Sommer (weniger Bewegung) Winter (Thermoregulation kostet Kalorien)

Wichtiger als die genaue Grammzahl ist die Waage. Wiege Deinen Golden alle zwei Wochen. Das dauert nur 30 Sekunden: Stell Dich mit Hund auf die Personenwaage und zieh Dein Gewicht ab. Schwankt das Gewicht um mehr als 500 g nach oben, reduzierst Du die Ration um rund 10 Prozent und beobachtest. Snacks gehören in die Tagesration eingerechnet. Im Zweifel berät Dich Dein Tierarzt.

Ein fester Rhythmus hilft zusätzlich: morgens und abends, möglichst zur gleichen Uhrzeit. Goldies sind Gewohnheitstiere. Zwischen den Mahlzeiten kein Häppchen vom Tisch, das trainiert ein gesundes Sättigungsgefühl und beugt Bettelverhalten vor.

Hygiene beim Rohfüttern: Tiefkühlware durchgehend kühl halten und im Kühlschrank auftauen, nicht bei Raumtemperatur. Napf, Flächen und Hände nach jeder Mahlzeit gründlich reinigen. In Haushalten mit immungeschwächten Personen, Schwangeren oder Kleinkindern die Rohfütterung vorab ärztlich abklären (Hinweis des BVL, 2022).

Kein Gefrierfach? Die gereifte Variante im Glas

Rohes Tiefkühl-BARF ist eine besonders nährstoffschonende Basis, weil nichts erhitzt wird. Es braucht aber Platz im Gefrierfach und etwas Planung beim Auftauen. Wenn das nicht in Deinen Alltag passt, etwa auf Reisen, im Sommer oder bei wenig Platz, ist unser gereiftes Nassfutter im Glas die ehrlichste verarbeitete Alternative: schonend zubereitet statt hocherhitzt wie Dosenfutter, voll deklariert, schrankfähig und sofort servierbar. Ein praktischer Trick für unterwegs: Portioniere zu Hause vor, pro Tag eine Portion, dann musst Du auf Reisen nicht abwiegen.

Die Alternative ohne Gefrierfach

Gereiftes Nassfutter im Glas

Schonend zubereitet, voll deklariert, schrankfähig. Für Golden-Halter, die kein Gefrierfach nutzen oder viel unterwegs sind.

Warum haben so viele Golden Retriever Futtermittelallergien?

Golden Retriever sind genetisch dazu veranlagt. Sie gehören zu den Rassen, bei denen Hautreaktionen und Futtermittelunverträglichkeiten häufiger auftreten. Typische Anzeichen sind ständiges Pfotenlecken, rote Ohren, ein muffiger Geruch und schuppige oder nässende Stellen im Fell. Was die Ursache ist, klärt der Tierarzt, eine Ausschlussdiät gehört in tierärztliche Begleitung.

Die häufigsten Auslöser bei Futtermittelunverträglichkeiten:

  • Rind, der bei vielen Hunden häufigste Trigger
  • Weizen und Soja, können Darm und Haut reizen und Hautreaktionen verstärken
  • Huhn, sehr häufige Eiweißquelle und entsprechend oft im Verdacht
  • Milchprodukte, Laktose

Bei einer Ausschlussdiät über 8 bis 12 Wochen bekommt der Hund eine einzige, neue Proteinquelle, die er bisher nicht oder selten hatte. Kein Leckerli nebenbei, keine Tischreste, wirklich konsequent. Rohes Einzelprotein-BARF ist dabei im Vorteil: Kaninchen, Pferd oder Rotwild sind Eiweiße, mit denen die meisten Goldies noch keinen Kontakt hatten, und die Rezeptur enthält nichts anderes, das das Bild verfälscht. Verschwinden die Symptome, führst Du einzelne Proteinquellen schrittweise wieder ein, zwei Wochen pro Zutat, und beobachtest. Die Auswertung gehört in tierärztliche Hand. Für die Ausschlussdiät eignet sich ein rohes Einzelprotein wie unser BARF-Mix Kaninchen: mager, getreidefrei, eine einzige klar deklarierte Fleischquelle, nach unserem eigenen Rezept.

Wie erkenne ich Übergewicht beim Golden Retriever?

Der Rippentest hilft: Fahr mit flacher Hand über den Brustkorb Deines Goldies. Du solltest die Rippen spüren können, wie Finger unter einem Bettlaken, ohne fest drücken zu müssen. Wenn Du drücken musst, um sie zu finden, ist Dein Hund zu schwer.

Übergewicht ist beim Golden kein kosmetisches Thema. Die Rasse neigt ohnehin zu HD und ED, und jedes Kilogramm zu viel belastet die Gelenke. Eine Langzeitstudie der Purina Corporation (2002, Kealy et al.) mit Labrador Retrievern zeigte, dass Hunde mit kontrollierter Fütterung im Schnitt deutlich länger lebten als ihre überfütterten Geschwister. Auf den Golden lässt sich das gut übertragen.

Typische Anzeichen für Übergewicht:

  • Keine Taille erkennbar von oben betrachtet
  • Bauchlinie hängt oder ist gerade statt nach oben gezogen
  • Hund hechelt schon nach kurzen Spaziergängen
  • Bewegungsunlust, liegt mehr, spielt weniger
  • Gewicht über 34 kg beim Rüden oder über 32 kg bei der Hündin (FCI-Standard: 25 bis 34 kg)

Was tun? Nicht hungern lassen. Stattdessen die Futtermenge moderat reduzieren, Leckerlis durch Karotten- oder Gurkenstücke ersetzen, und langsam die Bewegung steigern. Schwimmen ist ideal, gelenkschonend und kalorienintensiv. Bei deutlichem Übergewicht entscheidet der Tierarzt über das richtige Vorgehen mit.

Welche Nährstoffe braucht ein Golden Retriever besonders?

Bei rohem, voll deklariertem Futter aus Muskelfleisch, Innereien und Gemüse liefert die Rezeptur das Wichtige bereits mit. Drei Themen stehen beim Golden besonders im Blick:

1. Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA) werden häufig für Haut und Fell empfohlen. Das dichte, seidige Golden-Fell braucht gutes Fett. Laut der European Pet Food Industry Federation (FEDIAF) liegt die empfohlene Zufuhr bei rund 75 bis 100 mg EPA und DHA pro Kilogramm Körpergewicht. Natürliche Fettsäuren sind in vielen rohen Rezepturen über tierische Quellen bereits enthalten. Besonders im Fellwechsel im Frühjahr und Herbst ist der Bedarf erhöht.

2. Gelenk-Nährstoffe wie Glucosamin und Chondroitin können bei großen Rassen ab dem mittleren Alter sinnvoll sein. Sie ersetzen aber kein Gewichtsmanagement. Vor zusätzlicher Supplementierung Tierarzt-Empfehlung einholen.

3. Hochwertiges tierisches Protein aus klar deklarierter Quelle. Du willst "Rind (Muskelfleisch)" oder "Kaninchen" lesen können, nicht "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse". Transparent und nachvollziehbar.

Was Dein Golden nicht braucht: Zucker, künstliche Farb- und Aromastoffe, übermäßig viel Mais.

Golden Retriever wird auf Tierarztwaage gewogen regelmaessige Gewichtskontrolle

Leckerlis und Snacks: Was passt zum Golden Retriever?

Gerade beim übergewichtsanfälligen Golden gilt: Maximal rund 10 Prozent der Tageskalorien sollten aus Snacks stammen. Und bei einer Ausschlussdiät muss die Proteinquelle der Snacks zum Hauptfutter passen. Ein Kaninchen-Futter mit Hühnchen-Snacks macht die Diät zunichte.

Geeignet sind:

  • Luftgetrocknete Trainingswürstchen aus einer Proteinquelle, passend zum Hauptfutter
  • Karotten- oder Gurkenstücke (fast kalorienfrei, viele Goldies lieben die feuchte Knackigkeit)
  • Gefrorene Blaubeeren im Sommer als kühlende Erfrischung
  • Klassische Kausnacks erst, sobald keine Ausschlussdiät mehr läuft und die Proteinquelle nicht im Verdacht steht

Ungeeignet: Käsewürfel (fettreich), Hundekekse mit Weizen, Schweineohr (sehr kalorienreich), Tischreste jeder Art.

Protein-passend zur Ausschlussdiät

Trainingswürstchen Kaninchen

Luftgetrocknet, eine Proteinquelle, kleines Format. Passt protein-genau zum Kaninchen-BARF, ohne die Ausschlussdiät zu stören.

Welche Lebensmittel sind für Golden Retriever giftig?

Golden Retriever sind notorische Allesfresser, sie schlucken erst und überlegen dann. Diese Liste gehört an jeden Kühlschrank im Golden-Haushalt:

  • Weintrauben und Rosinen, schon kleine Mengen können akutes Nierenversagen auslösen
  • Schokolade, Theobromin-Vergiftung, besonders Zartbitterschokolade ist gefährlich
  • Zwiebeln und Knoblauch, zerstören rote Blutkörperchen (Heinz-Körper-Anämie)
  • Macadamia-Nüsse, neurologische Symptome, Erbrechen, Schwäche in den Hinterbeinen
  • Xylit (Birkenzucker), massiver Insulinausstoß, lebensbedrohlich
  • Avocado, Persin kann Herzmuskel und Lunge schädigen

Eine heruntergefallene Weintraube oder ein Stück Schokoladenkuchen vom Tisch ist für Deinen Goldie potenziell ein Notfall. Sei wachsam, besonders bei Kindern im Haushalt, die gerne teilen. Bei Verdacht auf eine Vergiftung sofort zum Tierarzt.

Wie beeinflusst die Ernährung das Fell meines Golden Retrievers?

Stark. Das Fell ist der ehrlichste Spiegel der Ernährung. Ein gut ernährter Golden hat dichtes, weiches Fell mit warmem Schimmer, geschmeidig statt strohig, ohne übermäßigen Haarausfall zwischen den Fellwechseln und ohne Schuppen.

Ein schlecht ernährter Golden zeigt das sofort: stumpfes, mattes Fell, das sich trocken anfasst, abbrechende Haare, dünne und filzige Unterwolle. Der süßlich-ranzige Geruch, den viele als "Hundemief" abtun, ist oft ein Zeichen für Hautthemen. Bei anhaltenden Hautproblemen gehört das tierärztlich abgeklärt.

Die Verbindung zwischen Fellpflege und Ernährung ist direkt. Regelmäßiges Bürsten hilft, ersetzt aber keine gute Futterqualität. Du kannst nicht herausbürsten, was von innen fehlt. Natürliche Omega-Fettsäuren aus voll deklariertem Frischfutter werden für Haut und Fell häufig empfohlen.

Futter im Urlaub: Umstellung unterwegs?

Kurze Antwort: Nimm das gewohnte Futter mit. Golden Retriever reagieren sensibel auf abrupte Futterwechsel mit Durchfall, Blähungen oder Appetitlosigkeit, was im Urlaub niemand gebrauchen kann. Gereiftes Nassfutter im Glas ist dabei praktisch, weil es lagerfertig ohne Kühlkette ist. Portioniere zu Hause vor, pro Tag eine Portion.

Auch das Wasser spielt eine Rolle. Manche Goldies verweigern fremdes Leitungswasser anfangs oder reagieren mit weichem Stuhl. Eine kleine Flasche des gewohnten Wassers für die ersten zwei Tage kann den Übergang erleichtern. Mehr Tipps zur Fütterung auf Reisen findest Du in unserem Urlaubs-Ratgeber.

Drei Wege, Deinen Golden frisch zu füttern

Drei Ansätze für unterschiedliche Alltage, alle ohne industrielle Füllstoffe.

1. Rohes Tiefkühl-BARF (unsere Empfehlung)

Roh und unerhitzt, dadurch bleibt die Nährstoffsubstanz weitgehend erhalten. Ein Mix auf Rind-Basis ist ein ausgewogener Allrounder für den aktiven Golden, ein Ausweichprotein wie Kaninchen, Pferd oder Rotwild eignet sich bei Verdacht auf Unverträglichkeit für eine Ausschlussdiät. Muskelfleisch, Innereien und Gemüse sind vorkombiniert und gewolft, Du taust nur auf und servierst. Getreidefrei, voll deklariert, nach unserem eigenen Rezept.

2. Gereiftes Nassfutter im Glas (wenn kein Gefrierfach)

Schonend zubereitet, voll deklariert, schrankfähig und sofort servierbar. Ideal für Reise, Sommer oder wenig Platz, wenn rohes Tiefkühlfutter nicht in den Alltag passt.

3. BARF-Komponenten zum Selbstmischen (für Erfahrene)

Wer die Ration selbst zusammenstellen möchte, findet bei uns einzelne Komponenten wie Muskelfleisch, Pansen und Gemüse-Mix. Das verlangt Wissen über die richtige Balance, gibt aber volle Kontrolle. Für den Einstieg empfehlen wir die fertigen Mixe aus Weg 1.

Futter-Wechsel beim Golden: Schritt für Schritt

Golden Retriever reagieren empfindlich auf abrupte Futterwechsel. Der sichere Weg ist eine schrittweise Umstellung über 7 bis 14 Tage.

Tag Altes Futter Neues Futter Beobachten
Tag 1 bis 3 75 Prozent 25 Prozent Kot-Konsistenz, Appetit
Tag 4 bis 6 50 Prozent 50 Prozent Blähungen, Geruch
Tag 7 bis 9 25 Prozent 75 Prozent Fellglanz, Energie
Tag 10 bis 14 0 Prozent 100 Prozent Gewicht stabil?

Wenn Dein Golden bei der 50/50-Mischung weichen Kot bekommt: einen Schritt zurück, ein paar Tage warten, dann erneut steigern.

Golden Retriever mit traumhaft glaenzendem goldenem Fell im Sonnenlicht Omega-3 Ergebnis

Häufige Fragen

Was sollte ich meinem Golden Retriever füttern?

Frisches, rohes Fleisch mit klar deklarierten Zutaten, ohne Getreide und Füllstoffe, also BARF. Für den großen, aktiven Golden ist ein ausgewogener Mix auf Rind-Basis ein guter Allrounder. Bei Verdacht auf Unverträglichkeit eignet sich ein rohes Ausweichprotein wie Kaninchen. Wer kein Gefrierfach hat, greift zur gereiften Variante im Glas. Bei gesundheitlichen Fragen entscheidet der Tierarzt mit.

Wie viel Futter braucht ein Golden Retriever pro Tag?

Als Richtwert etwa 2 bis 3 Prozent des Körpergewichts pro Tag, je nach Aktivität, Alter, Kastrationsstatus und Jahreszeit, aufgeteilt auf zwei Mahlzeiten. Beobachte Gewicht und Kotbild und passe die Menge an. Wiege Deinen Hund alle zwei Wochen. Im Zweifel berät der Tierarzt.

Warum haben Golden Retriever so oft Futtermittelallergien?

Golden Retriever gehören zu den Rassen, bei denen Hautreaktionen und Unverträglichkeiten häufiger auftreten. Häufige Auslöser sind Rind, Weizen, Soja und Huhn. Eine Ausschlussdiät über 8 bis 12 Wochen mit einer einzigen neuen Proteinquelle wie Kaninchen, Pferd oder Rotwild hilft, Auslöser einzugrenzen. Die Diagnose gehört in tierärztliche Hand.

Wie erkenne ich Übergewicht bei meinem Golden Retriever?

Mit dem Rippentest: Fahr mit flacher Hand über den Brustkorb. Die Rippen sollten fühlbar sein, ohne fest drücken zu müssen. Weitere Anzeichen sind fehlende Taille von oben, hängende Bauchlinie, Hecheln nach kurzen Spaziergängen und ein Gewicht über 34 kg beim Rüden oder über 32 kg bei der Hündin (FCI-Standard 25 bis 34 kg).

Wie stelle ich das Futter meines Golden auf BARF um?

Schrittweise über 7 bis 14 Tage: mit 25 Prozent neuem Futter beginnen und alle 2 bis 3 Tage steigern. Bei weichem Kot einen Schritt zurück. So gewöhnt sich die Verdauung schonend an die Umstellung.

Unser Futter für Deinen Golden Retriever

Rohes BARF nach eigenem Rezept, nur bei uns

Für den großen, aktiven Golden setzen wir auf rohes, tiefgekühltes BARF mit klar deklarierten Zutaten, ohne Getreide und Füllstoffe. Ein Mix auf Rind-Basis ist der ausgewogene Allrounder, bei Verdacht auf Unverträglichkeit ist Kaninchen der sauberste Einstieg. Wer kein Gefrierfach hat, nimmt die gereifte Variante im Glas. Was im Einzelfall passt, klärt am besten Dein Tierarzt.

Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Auffälligkeiten konsultiere bitte Deinen Tierarzt.

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Frisches, rohes Fleisch mit klar deklarierten Zutaten, ohne Getreide und Füllstoffe, also BARF. Für den großen, aktiven Golden ist ein ausgewogener Mix auf Rind-Basis ein guter Allrounder. Bei Verdacht auf Unverträglichkeit eignet sich ein rohes Ausweichprotein wie Kaninchen. Wer kein Gefrierfach hat, greift zur gereiften Variante im Glas. Bei gesundheitlichen Fragen entscheidet der Tierarzt mit.

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Golden Retriever gehören zu den Rassen, bei denen Hautreaktionen und Unverträglichkeiten häufiger auftreten. Häufige Auslöser sind Rind, Weizen, Soja und Huhn. Eine Ausschlussdiät über 8 bis 12 Wochen mit einer einzigen neuen Proteinquelle wie Kaninchen, Pferd oder Rotwild hilft, Auslöser einzugrenzen. Die Diagnose gehört in tierärztliche Hand.

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Mit dem Rippentest: Fahre mit flacher Hand über den Brustkorb. Die Rippen sollten fühlbar sein, ohne fest drücken zu müssen. Weitere Anzeichen sind fehlende Taille von oben, hängende Bauchlinie, Hecheln nach kurzen Spaziergängen und ein Gewicht über 34 kg beim Rüden oder über 32 kg bei der Hündin (FCI-Standard 25 bis 34 kg).

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