Labrador Futter 2026: Der komplette Ernährungsratgeber
Das Beste, was Du Deinem Labrador in den Napf geben kannst, ist frisches, rohes Fleisch mit klar deklarierten Zutaten, ohne Getreide, ohne Füllstoffe, ohne unnötiges Fett: BARF. Gerade weil rund 60 Prozent aller Labradore zu Übergewicht neigen und die Rasse eine genetische Last an den Gelenken trägt, zählt jede Portion. Rohes Frischfutter mit klarer Deklaration und moderatem Fettanteil macht die Ration nachvollziehbar und leicht steuerbar. Welche unserer BARF-Sorten zum Labrador passt, liest Du hier.
Welches Futter ist wirklich das richtige für Deinen Labrador? Kaum eine Rasse stellt so klare Anforderungen: ein großer, muskulöser Körper, ein hoher Bewegungsbedarf, eine Veranlagung zu Hüft- und Ellenbogenproblemen und ein Appetit, der genetisch auf "immer hungrig" gestellt ist. Hier punktet rohes Frischfutter, und dafür haben wir unsere eigenen BARF-Rezepte entwickelt.
Warum rohes BARF die beste Basis für den Labrador ist
Stark verarbeitetes, hocherhitztes Trockenfutter mit langer, oft unklarer Zutatenliste ist beim appetitstarken Labrador eine schlechte Ausgangslage: viel Energie auf kleinem Volumen, Füllstoffe, die nicht sättigen, und ein Fettgehalt, der für einen zu Übergewicht neigenden Hund häufig zu hoch ist. Rohes BARF dreht das Prinzip um: wenige, klar benannte Zutaten, kein Erhitzungsschritt, nichts Verstecktes.
- Klar benannte Proteinquelle: Statt unspezifischer Sammelbegriffe steht bei uns genau drauf, was drin ist, etwa "Rind, Muskelfleisch und Innereien". Das macht die Fütterung nachvollziehbar.
- Moderater, natürlicher Fettanteil: Beim übergewichtsanfälligen Labrador ist weniger Fett oft besser. Magere Proteinquellen und purinarme Rezepturen helfen dabei, die Energiedichte dauerhaft im Griff zu behalten, ohne dass die Muskelmasse leidet.
- Kein Getreide, keine Füllstoffe: Weizen, Mais und unspezifische Nebenerzeugnisse fallen weg. Mehr Sättigung pro Kalorie.
- Volle Transparenz und Portionskontrolle: Du siehst, was im Napf liegt, und kannst die Menge auf das Gramm genau abwiegen. Genau diese Steuerbarkeit braucht ein Hund, der sein Sättigungsgefühl nicht zuverlässig meldet.
Unser rohes, tiefgekühltes BARF entsteht nach unseren eigenen Rezepten, hergestellt von Metzgermeister Thomas Schurig in seiner eigenen Manufaktur in Plauen, Sachsen, und ist in dieser Form nur bei uns erhältlich. Für den großen, aktiven und zugleich übergewichtsanfälligen Labrador ist eine purinarme Rind-Variante mit moderatem Fettanteil ein sehr guter Einstieg.
Unsere Empfehlung für den Labrador
BARF-Mix Rind purinarm, tiefgekühlt
Eine klar deklarierte Rind-Rezeptur mit moderatem Fettanteil, abgestimmt auf große Rassen, die zu Übergewicht neigen. Muskelfleisch, Innereien und Gemüse vorkombiniert, gewolft und ohne Getreide. Roh, frisch, nach unserem eigenen Rezept, nur bei uns.

Besondere Ernährungsbedürfnisse des Labradors
Der Labrador ist kein gewöhnlicher großer Hund. Drei rassetypische Besonderheiten machen eine angepasste Ernährung wichtig, und rohes Frischfutter beantwortet die meisten davon direkt:
- Neigung zu Übergewicht: Rund 60 Prozent aller Labradore sind zu schwer. Eine Studie der Universität Cambridge fand eine Variante im POMC-Gen bei etwa einem Viertel aller Labradore, die das Sättigungsgefühl später einsetzen lässt. Der Hund frisst mehr, als er braucht, wenn man ihn lässt. Frisches Futter ohne Füllstoffe und mit klarer Portionierung erleichtert die Kontrolle.
- Gelenke unter genetischer Last: Hüft- und Ellenbogenprobleme treten beim Labrador häufiger auf. Die Veranlagung ist genetisch, der größte beeinflussbare Faktor ist das Körpergewicht. Ein schlank gehaltener Labrador hat es an Hüfte und Ellenbogen deutlich leichter. Bei Steifheit oder Lahmheit gilt: Tierarzt zuerst.
- Großer, muskulöser Körper: Der Labrador braucht ausreichend gut verwertbares Protein, damit die Muskulatur erhalten bleibt, auch in einer Reduktionsphase. Roh deklariertes Muskelfleisch liefert genau das.
- Dichtes Doppelfell: Das wasserabweisende Labrador-Fell profitiert von natürlichen Omega-3-Quellen, die in vielen rohen Rezepturen über tierische Bestandteile bereits enthalten sind.
- Der ewige Hunger: Viele Labs haben kein verlässliches Sättigungssignal. Abwiegen statt schätzen, zwei feste Mahlzeiten und ein Anti-Schling-Napf sind hier Pflicht, nicht Luxus.
Worauf beim Futter achten?
Das gehört in einen guten Napf
- Eine klar benannte tierische Proteinquelle als erste Zutat
- Offene Deklaration der Rohstoffe (z.B. "Rind, Muskelfleisch und Innereien" statt "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse")
- Moderater Fettanteil, beim Labrador ist weniger Fett meist besser
- Natürliche Omega-3-Quellen für Haut und Fell
- Getreidefrei, ohne Weizen und Mais, ohne künstliche Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe
Genau diese Punkte erfüllt rohes BARF von Natur aus. Bei einem fertigen Mix musst Du nichts selbst zusammenstellen, die Rezeptur ist bereits ausbalanciert, und Du behältst die Energiedichte im Blick.
Das hat im Napf nichts verloren
- Übermäßig viel Fett, der häufigste Grund für schleichendes Übergewicht beim Lab
- Weizen, Mais und unspezifische Füllstoffe
- Künstliche Farb- und Konservierungsstoffe, Zucker oder Karamell
- Unklare Sammelbegriffe wie "tierische Nebenerzeugnisse" ohne genaue Deklaration
BARF beim Labrador richtig füttern
Selbst zusammengestelltes BARF ist anspruchsvoll: Die Nährstoffbalance muss stimmen, zu viel Protein belastet die Nieren, zu wenig Calcium schwächt die Knochen. Genau diese Fehlerquellen nehmen wir Dir ab. Unsere fertigen BARF-Mixe kombinieren Muskelfleisch, Innereien, Gemüse und natürliches Calcium bereits ausgewogen, gewolft und aus klar deklarierten Rohstoffen. Du musst nur auftauen und servieren.
Drei Dinge solltest Du beim Labrador beachten:
- Immer abwiegen: Eine Küchenwaage am Futterplatz ist beim Labrador kein Luxus. Schätzen führt fast immer zu Überfütterung.
- Fett im Blick behalten: Bei einem zu Übergewicht neigenden Hund ist die magere oder purinarme Variante die klügere Wahl. So bleibt die Muskelmasse erhalten, während die Energiedichte sinkt.
- Langsam umstellen: Über 10 bis 14 Tage schrittweise wechseln (Plan weiter unten). Bei bestehenden Erkrankungen, im Welpenalter oder bei Unsicherheit zur Ration berät Dich Dein Tierarzt oder ein Ernährungsberater.
Hygiene beim Rohfüttern: Tiefkühlware durchgehend kühl halten und im Kühlschrank auftauen, nicht bei Raumtemperatur. Napf, Flächen und Hände nach jeder Mahlzeit gründlich reinigen. In Haushalten mit immungeschwächten Personen, Schwangeren oder Kleinkindern die Rohfütterung vorab ärztlich abklären (Hinweis des BVL, 2022).
Kein Gefrierfach? Die gereifte Variante im Glas
Rohes Tiefkühl-BARF ist eine besonders nährstoffschonende Basis, weil nichts hocherhitzt wird. Es braucht aber Platz im Gefrierfach und etwas Planung beim Auftauen, gerade beim großen Labrador mit entsprechend großen Portionen. Wenn das nicht in Deinen Alltag passt, etwa auf Reisen, im Sommer oder bei wenig Platz, ist unser gereiftes Nassfutter im Glas die ehrlichste verarbeitete Alternative: nach einem patentierten, natürlichen Fermentationsverfahren schonend gereift statt hocherhitzt wie klassisches Dosenfutter, voll deklariert, weiche Konsistenz. Es ist schrankfähig und sofort servierbar, und für ältere Labs mit empfindlicheren Zähnen besonders angenehm.
Die Alternative ohne Gefrierfach
Gereiftes Nassfutter Rind, im Glas
Schonend zubereitet, voll deklariert, weiche Konsistenz. Für Labrador-Halter, die kein Gefrierfach nutzen, viel unterwegs sind oder einen Senior mit empfindlicheren Zähnen füttern.
Futtermenge und Fütterungsplan
Die folgende Tabelle zeigt Richtwerte für ausgewachsene Labradore bei rohem Frischfutter. Auf zwei Mahlzeiten pro Tag aufteilen, morgens und abends. Die genaue Menge hängt vom einzelnen Hund ab, beobachte Gewicht und Kotbild und passe an.
| Gewicht | Wenig aktiv / kastriert | Normal aktiv | Sehr aktiv (Jagd, Dummy) |
|---|---|---|---|
| 25 kg | 350-430 g | 430-520 g | 520-650 g |
| 30 kg | 430-510 g | 510-590 g | 590-700 g |
| 35 kg | 480-570 g | 590-680 g | 680-800 g |
Richtwerte für rohes Frischfutter (ca. 2 bis 4 Prozent des Körpergewichts je nach Aktivität und Stoffwechsel). Senioren ab etwa 8 Jahren und kastrierte Labs liegen am unteren Rand. Snacks in die Tagesration einrechnen. Die genaue Menge hängt vom einzelnen Hund ab. Im Zweifel berät Dein Tierarzt.
Wichtig: Das dichte Labrador-Fell kaschiert Gewichtszunahme gut, bis es spät ist. Beim idealgewichtigen Labrador sind die Rippen bei leichtem Druck tastbar und die Taille von oben erkennbar. Wiege Deinen Lab alle zwei Wochen.
Kastrierte Labradore: Der Energiebedarf sinkt nach der Kastration deutlich. Wer die gleiche Menge weiterfüttert, riskiert eine Gewichtszunahme. Reduziere die Tagesration oder wechsle auf eine magere Proteinquelle wie Kaninchen oder Pute, die von Natur aus weniger Fett mitbringt.
Übergewicht beim Labrador: das Thema Nummer eins
Etwa 60 Prozent aller Labradore sind zu schwer. Der Labrador ist damit eine der am stärksten betroffenen Rassen überhaupt. Drei Faktoren kommen zusammen: die POMC-Gen-Variante, die das Sättigungssignal stört, die Fehleinschätzung durch den kräftigen Körperbau und das dichte Fell, und eine ausgeprägte Leckerli-Kultur, weil Labs so motivierte Trainingspartner sind.
So erkennst Du Übergewicht: Streiche mit flacher Hand über den Brustkorb. Beim Idealgewicht spürst Du die einzelnen Rippen durch eine dünne Fettschicht. Musst Du drücken, um Rippen zu fühlen, ist Dein Lab zu schwer. Von oben sollte eine Taille erkennbar sein.
Wenn Dein Labrador abnehmen soll, hilft ein klarer Rahmen:
- Futtermenge maßvoll reduzieren: nicht radikal, aber konsequent. Ein realistisches Ziel ist ein langsamer, stetiger Gewichtsverlust.
- Auf eine magere Proteinquelle wechseln: Kaninchen und Pute sind von Natur aus fettärmer als fette Mischungen. Ein magerer BARF-Mix hält die Muskelmasse, während die Energiedichte sinkt.
- Leckerlis einrechnen: Maximal 10 Prozent der Tageskalorien als Snacks, und immer von der Hauptmahlzeit abziehen.
- Bewegung schrittweise steigern: Ein zu schwerer Labrador sollte nicht sofort joggen. Schwimmen ist gelenkschonend und ideal.
Bei hartnäckigem Übergewicht gehört die tierärztliche Abklärung dazu, ob neben der Futtermenge weitere Faktoren eine Rolle spielen.
Gelenke beim Labrador: was die Ernährung beitragen kann
Hüft- und Ellenbogenprobleme gehören zu den häufigeren Themen beim Labrador. Die Veranlagung ist genetisch, aber wie stark sich Beschwerden zeigen, hängt stark vom Körpergewicht ab. Der wichtigste Beitrag der Ernährung ist deshalb schlicht: das Gewicht im Idealbereich halten. Jedes Kilo weniger entlastet Hüfte und Ellenbogen spürbar.
Darüber hinaus achten viele Halter auf eine ausgewogene Versorgung mit natürlichen Omega-3-Quellen und auf kontrolliertes Wachstum im Welpenalter. Bei Verdacht auf Gelenkprobleme oder ersten Anzeichen von Steifheit gilt immer: Tierarzt zuerst. Ob im Einzelfall eine ergänzende Nahrungsergänzung sinnvoll ist, entscheidet die tierärztliche Beratung.
Achte auf frühe Anzeichen: Schwierigkeiten beim Aufstehen nach dem Liegen, Unlust beim Treppensteigen, ein steifer Gang am Morgen oder ein leichtes Nachziehen der Hinterbeine. Je früher Du das ansprichst, desto besser.

Drei Wege, Deinen Labrador frisch zu füttern
Drei Ansätze für unterschiedliche Alltage, alle ohne industrielle Füllstoffe.
1. Rohes Tiefkühl-BARF (unsere Empfehlung)
Roh und unerhitzt, dadurch bleibt die Nährstoffsubstanz weitgehend erhalten. Für den großen, übergewichtsanfälligen Labrador ist eine purinarme oder magere Rezeptur ideal. Muskelfleisch, Innereien, Gemüse und natürliches Calcium sind vorkombiniert und gewolft, Du taust nur auf und servierst. Getreidefrei, voll deklariert, nach unserem eigenen Rezept.
2. Gereiftes Nassfutter im Glas (wenn kein Gefrierfach)
Schonend zubereitet, voll deklariert, weiche Konsistenz. Schrankfähig und sofort servierbar, ideal für Reise, Sommer oder wenig Platz, und angenehm für ältere Labs mit empfindlicheren Zähnen.
3. BARF-Komponenten zum Selbstmischen (für Erfahrene)
Wer die Ration selbst zusammenstellen möchte, findet bei uns einzelne Komponenten wie Muskelfleisch, Pansen und Gemüse-Mix. Das verlangt etwas Wissen über die richtige Balance, gibt aber volle Kontrolle. Für den Einstieg empfehlen wir die fertigen Mixe aus Weg 1.
Leckerlis und Snacks: Was passt zum Labrador?
Labradore sind hochmotivierte Trainingspartner, und genau deshalb summieren sich Leckerli-Kalorien schnell. Maximal 10 Prozent der Tageskalorien sollten aus Snacks stammen, und sie gehören von der Hauptmahlzeit abgezogen. Luftgetrocknete Trainingswürstchen aus einer klar benannten Proteinquelle sind hier die saubere Wahl: kleines Format, klare Zutat, gut dosierbar.
Geeignet sind:
- Luftgetrocknete Trainingswürstchen aus einer Proteinquelle, mageres Wild ist ideal für den zu Übergewicht neigenden Lab
- Karotten- oder Gurkenstücke (fast kalorienfrei)
- Klassische Kausnacks wie Lunge oder Pansen, aber konsequent in die Tagesration eingerechnet
Ungeeignet: Käsewürfel (fettreich), Hundekekse mit Weizen, Schweineohr (sehr kalorienreich), Tischreste jeder Art.
Mager und gut dosierbar
Trainingswürstchen Rotwild
Luftgetrocknet, eine klar benannte Proteinquelle, kleines Format. Mageres Wild passt gut zum übergewichtsanfälligen Labrador und lässt sich exakt in die Tagesration einrechnen.
Labrador-Welpen richtig füttern
Labrador-Welpen wachsen schnell, und sie sollten nicht zu schnell zunehmen, denn unkontrolliertes Wachstum belastet die noch weichen Gelenke. Wer im Welpenalter roh füttern möchte, lässt die Ration unbedingt tierärztlich oder von einem Ernährungsberater prüfen, denn Fehler in der Nährstoffbalance wirken sich im Wachstum besonders stark aus. Bis etwa zum 4. Monat sind 3 bis 4 kleine Mahlzeiten ideal, danach 3, ab dem 6. bis 12. Monat zwei.
Goldene Regel für Labrador-Welpen: Der Welpe soll schlank aufwachsen. Ein schlanker Welpe wird mit höherer Wahrscheinlichkeit ein gesunder Erwachsener. Wöchentliches Wiegen und der Vergleich mit der Wachstumskurve helfen. Im Zweifel berät Dich Dein Tierarzt oder die Zuchtstätte.
Senior-Labradore: Ernährung ab 7 bis 8 Jahren
Ab dem 7. bis 8. Lebensjahr verändert sich der Stoffwechsel des Labradors. Der Energiebedarf sinkt, der Proteinbedarf bleibt aber gleich, denn die Muskelmasse soll erhalten bleiben. Die weiche, gut aufnehmbare Konsistenz von rohem Frischfutter oder gereiftem Glas kommt älteren Hunden entgegen. Viele Senioren werden schleichend übergewichtig, weil die Ration aus der Adult-Phase beibehalten wird, eine magere Proteinquelle und eine angepasste Menge wirken dem entgegen. Eine monatliche Gewichtskontrolle hilft.
Futtermittelunverträglichkeiten beim Labrador
Labradore gehören zu den Rassen, bei denen Futtermittelunverträglichkeiten häufiger vorkommen. Typische Auslöser sind Weizen, Mais, Soja und bestimmte häufige Eiweiße wie Rind oder Huhn. Anzeichen können häufiges Kratzen, gerötete Haut, wiederkehrende Ohrenthemen oder weicher Kot sein. Was die Ursache ist, klärt der Tierarzt, eine Ausschlussdiät gehört in tierärztliche Begleitung.
Bei einer Ausschlussdiät über 8 bis 12 Wochen bekommt der Hund eine einzige, neue Proteinquelle, die er bisher nicht oder selten hatte. Rohes Einzelprotein-BARF ist dabei im Vorteil: Kaninchen, Pferd oder Rotwild sind Eiweiße, mit denen die meisten Labs noch keinen Kontakt hatten, und die Rezeptur enthält nichts anderes, das das Bild verfälscht. Wichtig: Auch die Snacks müssen dann zur Proteinquelle des Hauptfutters passen.
Futter-Wechsel beim Labrador: Schritt für Schritt
Der sichere Weg zu rohem Futter ist eine schrittweise Umstellung über 10 bis 14 Tage. So gewöhnt sich die Verdauung an die neue Ration.
| Tag | Altes Futter | Neues Futter | Beobachten |
|---|---|---|---|
| Tag 1 bis 3 | 75 Prozent | 25 Prozent | Kot-Konsistenz, Appetit |
| Tag 4 bis 6 | 50 Prozent | 50 Prozent | Verdauung, Energie |
| Tag 7 bis 9 | 25 Prozent | 75 Prozent | Fellglanz, Gewicht |
| Tag 10 bis 14 | 0 Prozent | 100 Prozent | Gewicht stabil? |
Wenn Dein Labrador bei der 50/50-Mischung weichen Kot bekommt: einen Schritt zurück, ein paar Tage warten, dann erneut steigern.

Häufige Fragen
Was ist das beste Futter für einen Labrador?
Frisches, rohes Fleisch mit klar deklarierten Zutaten ohne Getreide und Füllstoffe, also BARF. Weil der Labrador zu Übergewicht neigt und eine genetische Last an den Gelenken trägt, ist eine magere oder purinarme Rezeptur mit moderatem Fettanteil ideal. Wer kein Gefrierfach hat, greift zur gereiften Variante im Glas. Bei gesundheitlichen Fragen entscheidet der Tierarzt mit.
Wie viel Futter braucht ein Labrador pro Tag?
Als Richtwert etwa 2 bis 4 Prozent des Körpergewichts pro Tag bei rohem Frischfutter, je nach Aktivität und Stoffwechsel, aufgeteilt auf zwei Mahlzeiten. Ein normal aktiver 30-kg-Labrador liegt grob bei 510 bis 590 g. Beobachte Gewicht und Kotbild und passe die Menge an. Im Zweifel berät Dein Tierarzt.
Warum ist mein Labrador immer hungrig?
Etwa ein Viertel aller Labradore trägt eine Variante des POMC-Gens, die das Sättigungsgefühl vermindert. Das ist eine genetische Besonderheit der Rasse, kein Zeichen für Unterversorgung. Halte Dich an die abgewogene Futtermenge, nutze einen Anti-Schling-Napf und teile die Tagesration auf zwei Mahlzeiten auf. Schnüffelmatten verlängern zusätzlich die Beschäftigung.
Welches Futter passt für übergewichtige Labradore?
Eine magere Proteinquelle wie Kaninchen oder Pute oder eine purinarme Rind-Rezeptur liefert die nötigen Aminosäuren bei niedrigerem natürlichem Fettanteil. Genauso wichtig sind das Abwiegen der Menge, das Einrechnen von Leckerlis und die Anpassung nach der Kastration. Bei anhaltenden Gewichtsproblemen gehört der Tierarzt dazu.
Darf ein Labrador BARF bekommen?
Ja, und für große, aktive Rassen wie den Labrador ist rohes BARF gut geeignet. Unsere fertig gemischten BARF-Mixe nehmen die meiste Arbeit ab: auftauen und servieren. Muskelfleisch, Innereien, Gemüse und natürliches Calcium sind bereits ausgewogen kombiniert. Wer selbst mischt, sollte die Ration mit einer BARF-Beratung aufstellen. Bei Unsicherheit ist der fertige Mix der sichere Einstieg.
Unser Futter für Deinen Labrador
Rohes BARF nach eigenem Rezept, nur bei uns
Für den großen, übergewichtsanfälligen Labrador setzen wir auf rohes, tiefgekühltes BARF mit klar deklarierten Zutaten, ohne Getreide und Füllstoffe. Eine purinarme oder magere Rezeptur hält die Energiedichte im Griff und die Muskelmasse erhalten. Wer kein Gefrierfach hat, nimmt die gereifte Variante im Glas. Was im Einzelfall passt, klärt am besten Dein Tierarzt.
Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Auffälligkeiten konsultiere bitte Deinen Tierarzt.
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