09. April 2026

Futterumstellung Hund 2026: Schritt für Schritt in 7 Tagen

16 Min. Lesezeit
Futterumstellung beim Hund mit altem und neuem Futter im Napf

Die sicherste Futterumstellung dauert 7 Tage: Mische täglich mehr neues Futter unter das alte (25/50/75/100 Prozent). Zu schneller Wechsel führt zu Durchfall, nicht weil das neue Futter schlecht ist, sondern weil der Darm Zeit braucht, seine Bakterienflora anzupassen. Das beste Umstellungs-Ziel ist Futter, bei dem Du jede Zutat siehst: rohes, tiefgekühltes BARF aus einer klar deklarierten Proteinquelle. Wer kein Gefrierfach hat, nimmt die gereifte Variante im Glas.

Dein Hund kratzt sich ständig, der Stuhlgang sieht nicht mehr so aus wie früher, oder Du hast einfach gecheckt, was in seinem Futter steckt, und bist erschrocken. Es gibt viele gute Gründe, das Futter zu wechseln. Aber es gibt nur einen richtigen Weg, es zu tun. Und der heißt: langsam. Wer das Futter von heute auf morgen austauscht, riskiert Durchfall, Erbrechen und einen Hund, der das neue Futter für immer mit Bauchschmerzen verbindet.

Dieser Artikel ist Dein kompletter Fahrplan. Wir zeigen Dir den bewährten 7-Tage-Plan, erklären was Du bei Problemen tust, geben Dir konkrete Empfehlungen für jeden Umstellungsgrund und beantworten die Fragen, die in Hundeforen immer wieder auftauchen. Bei Dogs Supreme beraten wir täglich Hundebesitzer zur Futterumstellung, dieses Wissen haben wir hier zusammengefasst.

Warum überhaupt umstellen? Die 4 häufigsten Gründe

Nicht jeder Futterwechsel ist nötig. Aber wenn einer dieser vier Gründe auf Dich zutrifft, ist er meistens sinnvoll.

1. Bessere Qualität

Du wirfst einen Blick auf die Zutatenliste Deines aktuellen Futters und findest: "Getreide (u. a. Weizen), tierische Nebenerzeugnisse, pflanzliche Eiweissextrakte". Klingt nicht nach Premium. Und ist es meistens auch nicht. Stark verarbeitetes Trockenfutter versteckt seine Bestandteile gern hinter Sammelbezeichnungen. Das Gegenteil ist rohes BARF: Du siehst jede einzelne Zutat, die Proteinquelle wird beim Namen genannt, nichts bleibt im Dunkeln. Kein "tierische Nebenerzeugnisse", kein Erhitzungsschritt, kein Versteckspiel.

Viele Hundebesitzer berichten innerhalb von 2 bis 3 Wochen von Veränderungen bei Fellglanz und Kotkonsistenz, Ergebnisse sind individuell unterschiedlich. Mehr zu Proteinquellen und Qualitätsunterschieden findest Du in unserem Hundefutter-Proteinvergleich 2026.

2. Allergien und Unverträglichkeiten

Chronischer Durchfall, ständiges Kratzen, Ohrenentzündungen, Pfotenlecken: Wenn mehrere dieser Anzeichen gleichzeitig auftreten und der Tierarzt Parasiten und Infektionen ausgeschlossen hat, kann das Futter eine Rolle spielen. Häufige Auslöser sind Rind, Huhn, Weizen und Soja. Eine Umstellung auf eine einzelne, neue Proteinquelle wie Kaninchen, Pferd oder Rotwild hilft, mögliche Auslöser einzugrenzen. Wichtig: Was die Ursache ist und ob eine Ausschlussdiät sinnvoll ist, entscheidet der Tierarzt. Diese Einschätzung ist kein Ersatz für tierärztliche Beratung.

3. Neue Lebensphase

Welpen brauchen mehr Protein und Fett als erwachsene Hunde. Senioren brauchen weniger Kalorien, aber weiterhin hochwertiges Protein. Und dazwischen gibt es Phasen, die einen Wechsel rechtfertigen: Kastration (oft niedrigerer Energiebedarf), Trächtigkeit (höherer Bedarf), Übergewicht. Wer seinen 8-Jährigen noch mit dem gleichen Futter versorgt wie mit 2, verschenkt Potenzial. Mehr dazu in unserem Senior-Hundefutter-Ratgeber 2026.

4. Geschmack und Akzeptanz

Manchmal ist es simpel: Dein Hund frisst sein Futter nicht mehr. Dreht sich weg, lässt den Napf stehen, pickt lustlos einzelne Brocken raus. Das ist kein Zicken, Hunde haben Geschmackspräferenzen. Ein Wechsel der Proteinquelle, etwa von Huhn auf Pute oder Kaninchen, kann viel bewirken. Rohes BARF hat durch das frische, unerhitzte Fleisch einen ehrlichen Eigengeschmack, ohne künstliche Aromastoffe oder Fettsprays.

Menschenhaende mischen altes und neues Trockenfutter im Napf bei schrittweiser Futterumstellung

Der 7-Tage-Plan: So stellst Du das Futter richtig um

Dieser Plan funktioniert für jede Art von Futterwechsel, egal ob Du die Proteinquelle wechselst, von hochverarbeitetem Trockenfutter auf rohes BARF umstellst oder von Welpen- auf Adult-Futter. Das Prinzip ist immer gleich: schrittweise steigern, Stuhlgang beobachten, bei Problemen einen Schritt zurückgehen.

Tag Altes Futter Neues Futter Hinweis
Tag 1-2 75 % 25 % Beobachten: Akzeptiert Dein Hund das neue Futter? Stuhlkonsistenz dokumentieren
Tag 3-4 50 % 50 % Stuhlgang prüfen: Weicher Kot = normal. Wässriger Durchfall = zurück zu 75/25
Tag 5-6 25 % 75 % Fast geschafft. Der Darm hat sich bei den meisten Hunden bereits angepasst
Tag 7 0 % 100 % Vollständig umgestellt. Normaler, fester Stuhlgang = alles gut

So mischst Du richtig

Beide Futtersorten im selben Napf mischen, nicht zwei Näpfe nebeneinander stellen. Sonst frisst Dein Hund nur das leckerere Futter und ignoriert das andere. Wenn Du rohes BARF unter das bisherige Futter mischst, taust Du die Portion vorher im Kühlschrank auf und rührst sie unter. Bei der Kombination von altem Trockenfutter und neuem Frischfutter: getrennt abwiegen, aber im gleichen Napf anbieten.

Hygiene beim Rohfüttern

Rohes BARF ist Frischware und gehört behandelt wie rohes Fleisch aus der eigenen Küche. Damit der Wechsel sauber gelingt, beachte diese Punkte:

  • Tiefkühlware durchgehend kühl halten und immer im Kühlschrank auftauen, nicht bei Raumtemperatur.
  • Napf, Flächen und Hände nach jeder Mahlzeit gründlich reinigen.
  • Angetaute Portionen zeitnah verfüttern und Reste nicht mehrfach erwärmen.
  • In Haushalten mit immungeschwächten Personen, Schwangeren oder Kleinkindern die Rohfütterung vorab ärztlich abklären (Hinweis des BVL, 2022).

Was tun, wenn Probleme auftreten?

Regel Nummer eins: Nicht in Panik geraten. Leicht weicherer Stuhl in den ersten 2 bis 3 Tagen ist normal, der Darm stellt um. Das ist kein Grund abzubrechen. Aber es gibt klare Warnsignale:

  • Wässriger Durchfall: Einen Schritt zurückgehen. Wenn Du bei 50/50 bist, geh zurück auf 75/25 und bleib dort 3 Tage statt 2. Dann erneut steigern.
  • Erbrechen: Sofort pausieren. 12 Stunden nur Wasser, dann mit der vorherigen Mischung (die funktioniert hat) wieder starten. Mehr dazu in unserem Guide: Hund erbricht.
  • Verweigerung: Das neue Futter wird komplett ignoriert? Bei rohem BARF reicht oft schon Zimmertemperatur statt direkt aus dem Kühlschrank, das verstärkt den Geruch. Oder mische einen Teelöffel ungesalzene Brühe (ohne Zwiebeln) unter.
  • Verstopfung: Kommt selten vor, meist beim Wechsel auf ein Futter mit anderem Ballaststoff- oder Knochenanteil. Mehr Wasser anbieten. Hält die Verstopfung länger als 2 Tage an, lass Deinen Tierarzt draufschauen.

Faustregel: Wenn die Beschwerden länger als 48 Stunden anhalten oder Dein Hund apathisch wird, ab zum Tierarzt. Eine reine Futterumstellung verursacht keine schweren Symptome, wenn doch, liegt es nicht am Futterwechsel.

Empfindliche Hunde: Der 14-Tage-Plan

Manche Hunde haben einen besonders sensiblen Magen-Darm-Trakt. Französische Bulldoggen, Möpse, Yorkshire Terrier und Hunde mit bekannter Futtermittelunverträglichkeit profitieren von einer langsameren Umstellung:

Tag Altes Futter Neues Futter
Tag 1-3 90 % 10 %
Tag 4-6 75 % 25 %
Tag 7-9 50 % 50 %
Tag 10-12 25 % 75 %
Tag 13-14 0 % 100 %

Ja, das dauert doppelt so lang. Aber ein Hund, der die Umstellung ohne Durchfall übersteht, ist besser als ein Hund, der das neue Futter nach einer schmerzhaften Erfahrung verweigert. Bei Dogs Supreme empfehlen wir den 14-Tage-Plan besonders für Hunde, die bereits in der Vergangenheit Magenprobleme bei Futterwechseln hatten.

Wohin umstellen? Empfehlungen nach Umstellungsgrund

Der richtige Umstellungsplan bringt nichts, wenn Du auf das falsche Futter umstellst. Unser Held für den Napf ist rohes, tiefgekühltes BARF: roh und unerhitzt, voll deklariert, nach unseren eigenen Rezepten exklusiv für Dogs Supreme und in dieser Form nur bei uns. Hier unsere Empfehlungen, sortiert nach dem häufigsten Grund, warum Hundebesitzer bei uns nach neuem Futter suchen.

Grund Empfohlene Kategorie Worauf achten
Bessere Qualität Rohes TK-BARF, voll deklariert Jede Zutat sichtbar, benannte Proteinquelle, keine Nebenerzeugnisse-Sammelbezeichnungen
Allergie / Unverträglichkeit Rohes BARF mit einzelner, neuer Proteinquelle (Kaninchen, Pferd oder Rotwild) Wirklich eine einzige Proteinquelle, getreidefrei, für Ausschlussdiät geeignet. Tierarzt einbeziehen.
Übergewicht Mageres rohes BARF (Kaninchen, Pute) oder purinarmes Rind, Portionskontrolle Kein Abnehm-Versprechen bei Futter. Menge anpassen, Tierarzt für Zielgewicht befragen.
Welpe zu Adult Auf das Wachstum abgestimmte Ration, im Welpenalter tierärztlich prüfen lassen Vollständige Nährstoffdeckung sichergestellt, getreidefrei
Adult zu Senior Weiches, gut aufnehmbares Frischfutter oder gereiftes Glas Leicht verdaulich, weiche Konsistenz schont auch das Gebiss
Empfindlicher Magen Einzelne Proteinquelle, getreidefrei, voll deklariert Kaninchen oder Pute als schonende Erstproteine. Langsam umstellen (14-Tage-Plan)

Den passenden BARF-Mix für jeden dieser Gründe findest Du in unserem BARF-Sortiment. Bei Bestellungen ab 79,99 EUR liefern wir versandkostenfrei.

Unser Held für den Napf

BARF-Mix Rind, tiefgekühlt

Der ehrliche Allrounder als Umstellungs-Ziel: rohes, tiefgekühltes Rindfleisch mit Innereien und Gemüse, gewolft und voll deklariert. Roh und unerhitzt, nach unserem eigenen Rezept, nur bei uns. Du siehst jede Zutat und mischst die Anteile über 7 Tage langsam unter das bisherige Futter. Bei empfindlichem Magen halte Rücksprache mit Deinem Tierarzt.

Häufige Probleme bei der Umstellung, und was wirklich hilft

Durchfall während der Umstellung

Das häufigste Problem überhaupt. In den meisten Fällen liegt es nicht am neuen Futter, sondern am Tempo der Umstellung. Die Darmflora Deines Hundes besteht aus Milliarden Bakterien, die auf die bisherige Futterzusammensetzung spezialisiert sind. Wenn Du das Futter von jetzt auf gleich wechselst, fehlen die richtigen Bakterien, das Ergebnis: unverdaute Nahrung, Gärung im Darm, Durchfall.

Sofortmaßnahme: Einen Schritt im Umstellungsplan zurückgehen. 2 bis 3 Tage stabilisieren. Dann langsamer steigern. Wenn der Durchfall wässrig ist oder länger als 48 Stunden anhält, lies unseren ausführlichen Durchfall-Guide mit Schonkost-Rezepten.

Blähungen und laute Darmgeräusche

Besonders häufig beim Wechsel zwischen sehr unterschiedlichen Futterarten. Die Darmbakterien produzieren Gas, wenn sie neue Nährstoffquellen fermentieren. Das klingt unangenehm (und riecht noch unangenehmer), ist aber in der Regel harmlos und verschwindet innerhalb von 5 bis 7 Tagen, sobald sich die Darmflora angepasst hat.

Tipp: Bei anhaltenden Blähungen sprich Deinen Tierarzt an, er kann gezielte Maßnahmen empfehlen. Alternativ: kleinere Portionen über den Tag verteilen, vier statt zwei Mahlzeiten während der Umstellungsphase.

Futterverweigerung

Dein Hund schnüffelt am Napf und dreht sich weg. Das kommt vor, besonders beim Wechsel von einem stark aromatisierten Industriefutter auf ein ehrliches Frischfutter. Manche Trockenfutter setzen auf Geschmacksverstärker und Fettsprays, die das Futter künstlich attraktiv machen. Rohes BARF riecht und schmeckt anders, nämlich nach echtem Fleisch. Genau dieser ehrliche Eigengeschmack überzeugt viele wählerische Hunde nach kurzer Eingewöhnung.

Was hilft:

  • Das aufgetaute BARF auf Zimmertemperatur bringen statt direkt aus dem Kühlschrank zu servieren (verstärkt den natürlichen Geruch)
  • Einen Esslöffel ungesalzene Brühe darüber geben
  • Den Napf nach 15 Minuten wegnehmen, wenn er nicht gefressen hat, bis zur nächsten Mahlzeit nichts anbieten
  • KEINE Leckerlis oder Tischreste als Ersatz, sonst lernt Dein Hund: "Wenn ich das Futter verweigere, bekomme ich etwas Besseres"

In den allermeisten Fällen gewöhnt sich der Hund innerhalb von 3 bis 5 Tagen an den neuen Geschmack, vorausgesetzt, Du bleibst konsequent.

Stuhlveränderungen ohne Durchfall

Hellerer Kot, dunklerer Kot, anders geformter Kot, das alles ist kein Grund zur Sorge, solange der Stuhl fest und geformt bleibt. Farbe und Konsistenz des Kots hängen direkt mit der Futterzusammensetzung zusammen. Futter mit mehr Fleischanteil produziert tendenziell dunkleren, festeren Kot. Futter mit mehr Ballaststoffen produziert voluminöseren, helleren Kot. Beides ist normal.

Wann Du aufmerksam werden solltest: Schwarzer, teerartiger Kot (kann auf Blut im oberen Magen-Darm-Trakt hindeuten), anhaltend schleimiger Kot (mögliche Unverträglichkeit) oder Kot mit unverdauten Futterstücken über mehr als eine Woche.

Welpe zu Adult: Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Die Umstellung von Welpen- auf Adult-Futter ist eine der häufigsten Futterumstellungen überhaupt. Der richtige Zeitpunkt hängt von der Rassegröße ab, kleine Hunde sind deutlich früher ausgewachsen als große.

Rassegröße Beispiele Ausgewachsen mit Umstellung starten
Mini (unter 5 kg) Chihuahua, Yorkshire Terrier 8-10 Monate Ab Monat 8
Klein (5-10 kg) Dackel, Französische Bulldogge, Mops 10-12 Monate Ab Monat 10
Mittel (10-25 kg) Beagle, Cocker Spaniel, Border Collie 12-15 Monate Ab Monat 12
Groß (25-40 kg) Labrador, Golden Retriever 15-18 Monate Ab Monat 15
Riesig (über 40 kg) Deutsche Dogge, Bernhardiner 18-24 Monate Ab Monat 18

Wichtig: Lieber einen Monat zu lang Welpenfutter füttern als einen Monat zu früh umstellen. Ein Welpe, der noch wächst und Adult-Futter bekommt, erhält möglicherweise zu wenig Nährstoffe für die Knochenentwicklung. Zu lange Welpenfutter ist weniger kritisch, im schlimmsten Fall setzt der Hund etwas Fett an. Wer im Welpenalter roh füttern möchte, lässt die Ration unbedingt tierärztlich oder von einem Ernährungsberater prüfen, denn Fehler in der Nährstoffbalance wirken sich im Wachstum besonders stark aus.

Ein guter Indikator: Wenn das Gewicht Deines Welpen sich über 3 Wochen kaum verändert (Wachstum ist abgeschlossen), ist der richtige Zeitpunkt gekommen. Bei Dogs Supreme empfehlen wir, innerhalb derselben Futter-Logik zu wechseln, also vom Welpen-Alleinfutter auf eine Adult-Ration mit der gleichen Grundproteinquelle. Das ist sanfter für den Darm als gleichzeitig Futterart und Lebensphase zu wechseln.

Gluecklicher Golden Retriever mit glaenzendem Fell nach erfolgreicher Futterumstellung im Morgenpark

Von Trockenfutter auf rohes BARF (und andersherum)

Der Wechsel zwischen Futterarten ist anspruchsvoller als ein Wechsel der Proteinquelle innerhalb der gleichen Kategorie. Der Grund: Stark verarbeitetes Trockenfutter und rohes Frischfutter unterscheiden sich fundamental in Wassergehalt, Energiedichte und Textur. Der Magen-Darm-Trakt muss sich nicht nur an neue Nährstoffquellen anpassen, sondern auch an eine komplett andere physische Beschaffenheit.

Von Trockenfutter auf rohes BARF

Der lohnendste Wechsel. Trockenfutter enthält nur etwa 10 Prozent Wasser, rohes BARF rund 70 Prozent. Das bedeutet:

  • Die Futtermenge sieht größer aus. Wer 120 g Trockenfutter gefüttert hat, füttert ungefähr 2 bis 4 Prozent des Körpergewichts an rohem BARF. Das wirkt optisch nach mehr, ein großer Teil davon ist aber Wasser, das im Frischfutter steckt.
  • Dein Hund trinkt von allein weniger. Das ist normal, weil er die Flüssigkeit jetzt über die Mahlzeit aufnimmt. Frisches Wasser steht trotzdem immer bereit.
  • Der Stuhl wird fester und weniger voluminös. Das ist gewünscht und ein gutes Zeichen, dass das Futter gut verwertet wird.

Plane für diesen Wechsel 10 bis 14 Tage ein, nicht die üblichen 7. Starte mit 90/10 (alt/neu) statt 75/25 und halte die Hygiene-Regeln für Rohware ein.

Von rohem BARF auf gereiftes Glas

Nicht jeder Alltag hat Platz im Gefrierfach oder Zeit zum Auftauen, etwa auf Reisen, im Sommer oder bei wenig Platz. Dann ist unser gereiftes Nassfutter im Glas die ehrlichste verarbeitete Alternative: schonend zubereitet statt hocherhitzt wie klassisches Dosenfutter, voll deklariert, weiche Konsistenz, schrankfähig und sofort servierbar.

  • Sofort servierbar. Kein Auftauen nötig: Glas öffnen, fertig.
  • Mehrere kleine Mahlzeiten in der Umstellungsphase erleichtern dem Magen die Gewöhnung an die ungewohnt weiche Textur, gerade nach Jahren mit harten Kroketten.
  • Kühl lagern nach dem Öffnen. Geöffnete Gläser kommen in den Kühlschrank und werden innerhalb der angegebenen Zeit verbraucht.

Hinweis zur Energie-Kalkulation: Frischfutter liefert pro Gramm wegen des hohen Wasseranteils weniger Energie als Trockenfutter. Auf die Trockenmasse umgerechnet relativiert sich der Mengenunterschied. Orientiere Dich an der Fütterungsempfehlung des neuen Futters und passe nach Augenmaß an.

Kein Gefrierfach?

Gereiftes Nassfutter im Glas

Wenn rohes Tiefkühl-BARF nicht in Deinen Alltag passt, ist die gereifte Variante im Glas die saubere Alternative: schonend zubereitet, voll deklariert, weiche Konsistenz, schrankfähig und sofort servierbar. Ideal für Reise, Sommer oder wenig Platz.

FAQ: Die 6 häufigsten Fragen zur Futterumstellung

Wie lange dauert eine Futterumstellung beim Hund?

Mindestens 7 Tage, bei empfindlichen Hunden 10 bis 14 Tage. Beim Wechsel zwischen Futterarten (Trockenfutter auf rohes BARF oder andersherum) plane 14 Tage ein. Es gibt keine Abkürzung, der Darm braucht Zeit, seine Bakterienflora anzupassen.

Kann ich das Futter sofort wechseln, wenn mein Hund das alte nicht mehr frisst?

Nein. Auch wenn die Versuchung groß ist: Ein abrupter Wechsel riskiert Durchfall und Erbrechen. Mische das neue Futter stattdessen mit kleinen Mengen des alten (auch wenn das alte nicht gern gefressen wird) und steigere über 5 bis 7 Tage. Wenn Dein Hund das alte Futter komplett verweigert, starte mit einem höheren Anteil neuen Futters (zum Beispiel 50/50 statt 75/25), aber wechsle nicht auf 100 Prozent auf einmal.

Mein Hund hat nach der Umstellung Durchfall, soll ich zurückwechseln?

Nicht sofort. Leicht weicherer Stuhl in den ersten 3 bis 4 Tagen ist physiologisch normal. Gehe im Umstellungsplan einen Schritt zurück und bleibe dort 3 Tage, bevor Du wieder steigerst. Wenn der Durchfall wässrig ist, über 48 Stunden anhält oder Blut enthält, gehe zum Tierarzt.

Darf ich zwei verschiedene Futtersorten mischen?

Während der Umstellungsphase: Ja, genau das ist der Sinn des 7-Tage-Plans. Dauerhaft: prinzipiell möglich, aber nicht nötig. Ein vollwertiger BARF-Mix ist bereits auf eine ausgewogene Nährstoffversorgung ausgelegt. Wenn Du dauerhaft zwei Sorten mischst, verschiebst Du die Balance. Besser: eine hochwertige, voll deklarierte Ration wählen und dabei bleiben.

Wie viel neues Futter brauche ich für die Umstellungsphase?

Da Du in den ersten Tagen nur 25 Prozent neues Futter zumischst, reicht zu Beginn eine kleine Menge. Für einen mittelgroßen Hund (15 bis 25 kg) plane für die komplette 7-Tage-Umstellung grob 2 bis 3 kg neues Futter ein. So kannst Du in Ruhe testen, ob Dein Hund die neue Sorte gut verträgt, bevor Du eine größere Menge bestellst. Klappt die Umstellung, erreichst Du beim Nachbestellen in der Regel die Grenze für kostenlosen Versand.

Muss ich bei einer Futterumstellung die Futtermenge anpassen?

Ja, vor allem wenn das neue Futter eine andere Energiedichte hat. Rohes Frischfutter hat wegen des hohen Wassergehalts eine niedrigere Energiedichte pro Gramm als Trockenfutter. Futter mit höherem Fettanteil liefert pro Gramm mehr Kalorien. Orientiere Dich an den Fütterungsempfehlungen für das neue Futter und passe nach 2 bis 3 Wochen nach Augenmaß an: Rippen fühlbar, aber nicht sichtbar = gutes Gewicht.

Snacks während der Umstellung: protein-passend bleiben

Leckerlis sind in der Umstellungsphase die häufigste versteckte Fehlerquelle. Sie sollten maximal etwa 10 Prozent der Tageskalorien ausmachen und in die Ration eingerechnet werden. Noch wichtiger: Wenn Du wegen einer möglichen Unverträglichkeit auf eine einzelne Proteinquelle umstellst, muss die Proteinquelle der Snacks dazu passen. Ein Kaninchen-BARF mit Huhn-Snacks macht eine Ausschlussdiät zunichte. Greife zu luftgetrockneten Trainingswürstchen aus genau dem Protein, das Du auch im Napf fütterst.

Protein-passend zur Umstellung

Trainingswürstchen Kaninchen

Luftgetrocknet, eine Proteinquelle, kleines Format. Passt protein-genau zu einem Kaninchen-BARF und stört eine Ausschlussdiät nicht. Snacks immer in die Tagesration einrechnen.

Checkliste: Vor, während und nach der Umstellung

Damit Du nichts vergisst, hier die kompakte Checkliste zum Abspeichern:

Vor der Umstellung

  • Umstellungsgrund klar definiert (Qualität, Allergie, Lebensphase oder Geschmack)
  • Neues Futter recherchiert, eine kleine Einstiegsmenge bestellt
  • Genug vom alten Futter für die gesamte Mischphase im Haus
  • Foto vom aktuellen Stuhlgang gemacht, damit Du später vergleichen kannst

Während der Umstellung

  • Tägliches Mischverhältnis einhalten (25 -> 50 -> 75 -> 100 Prozent)
  • Stuhlkonsistenz täglich dokumentieren
  • Bei rohem BARF: Hygiene-Regeln einhalten (Kühlkette, im Kühlschrank auftauen, Napf reinigen)
  • Keine Leckerlis oder Tischreste als Ergänzung
  • Bei Problemen: einen Schritt zurückgehen, NICHT abbrechen

Nach der Umstellung

  • 2 Wochen beobachten: Stuhlgang, Fellqualität, Energie
  • Futtermenge nach Gewichtsentwicklung anpassen
  • Nach 4 Wochen: Fell glänzt mehr? Stuhl fester? Weniger Blähungen? Dann war die Umstellung ein Erfolg
Junger Golden Retriever frisst Mischung aus Welpen- und Erwachsenenfutter beim Futteruebergang

Das passende Futter für die Umstellung finden

Die Futterumstellung ist nur so gut wie das Ziel-Futter. Bei Dogs Supreme haben wir unser Sortiment bewusst schlank gehalten: rohe, tiefgekühlte BARF-Mixe aus Muskelfleisch, Innereien und Gemüse, gereiftes Nassfutter im Glas mit voll deklarierten Zutaten und getreidefreie Snacks, bei denen wir jede Zutatenliste kennen. Kein Versteckspiel, keine Sammelbezeichnungen, alles nach unseren eigenen Rezepten und in dieser Form nur bei uns.

Unser Versprechen: Bei uns bekommst Du keine anonymen Futter-Empfehlungen. Wir kennen jede Sorte, die wir verkaufen, die Zutatenliste, die Nährwerte, die typischen Kundenrückmeldungen.

Unsere Empfehlung zur Futterumstellung

Rohes TK-BARF nach eigenem Rezept, nur bei uns

Als Umstellungs-Ziel setzen wir auf rohes, tiefgekühltes BARF: roh und unerhitzt, voll deklariert, getreidefrei und nach unseren eigenen Rezepten. Der BARF-Mix Rind ist der ehrliche Allrounder, für empfindliche oder allergiegeneigte Hunde eignet sich ein neues Einzelprotein wie Kaninchen. Wer kein Gefrierfach hat, steigt mit dem gereiften Glas genauso sauber ein. Bei gesundheitlichen Fragen entscheidet Dein Tierarzt mit.

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Wie stelle ich meinen Hund auf neues Futter um?
00:26
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Über 7 Tage schrittweise: Tag 1-2: 75 % altes + 25 % neues Futter. Tag 3-4: 50/50. Tag 5-6: 25 % alt + 75 % neu. Tag 7: 100 % neues Futter. Bei Durchfall oder Erbrechen: einen Schritt zurückgehen.

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Wie lange dauert eine Futterumstellung?
00:26
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Standardmäßig 7 Tage. Bei empfindlichen Hunden 10-14 Tage. Die Darmflora braucht 5-7 Tage für die Anpassung. Nach 2-3 Wochen sollte sich der Stuhlgang normalisiert haben.

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Was tun wenn der Hund das neue Futter nicht frisst?
00:26
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Drei Tricks: 1) Futter mit lauwarmem Wasser anfeuchten (intensiverer Geruch). 2) Einen Löffel Nassfutter untermischen. 3) Die neue Sorte am Handrücken anbieten (Vertraünsbildung). Nie erzwingen — nach 2 Wochen Verweigerung ist die Sorte falsch.

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Ist Durchfall bei Futterumstellung normal?
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Leicht weicher Stuhl in den ersten 3-5 Tagen ist normal und kein Grund zur Sorge. Wässriger Durchfall oder Durchfall länger als 5 Tage: Umstellung verlangsamen oder Tierarzt aufsuchen.

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Wann stelle ich von Welpenfutter auf Adult um?
00:26
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Kleine Rassen: 9-12 Monate. Mittlere Rassen: 12 Monate. Große Rassen: 15-18 Monate. Riesenrassen: 18-24 Monate. Faustregel: Umstellen wenn 80 % des Endgewichts erreicht sind.

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Kann ich Futter von zwei Marken mischen?
00:26
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Während der Umstellung ja — das ist sogar der Sinn des 7-Tage-Plans. Dauerhaft mischen empfehlen wir nicht: Jedes Futter ist als Alleinfutter konzipiert, das Mischen kann die Nährstoffbalance stören.

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