09. April 2026

Hundefutter-Proteingehalt 2026: Worauf es ankommt + BARF

15 Min. Lesezeit
Hundefutter Proteingehalt Vergleich 2026: Welches Futter hat die besten Werte?

Beim Proteingehalt im Hundefutter führt rohes BARF: Auf Trockenmasse gerechnet liefert es 40 bis 55 Prozent Protein aus Muskelfleisch und Innereien. Extrudiertes Trockenfutter kommt trotz Etikettwerten von 20 bis 30 Prozent auf Trockenmasse nur auf 22 bis 33 Prozent, weil Stärke als Bindemittel den Fleischanteil verdünnt. Der tiefgekühlte BARF-Mix Rind von Dogs Supreme kombiniert Muskelfleisch, Innereien und Gemüse aus einer deklarierten Proteinquelle, roh und gewolft, ab 3,49 €.

Unsere Empfehlung 2026

BARF-Mix Rind, tiefgekühlt

Muskelfleisch, Innereien und Gemüse vorkombiniert und gewolft, roh und unerhitzt. Eine klar deklarierte Proteinquelle, kein Getreide, keine Füllstoffe.

BARF-Mix Rind ansehen ›

Versandkostenfrei ab 79,99 €. 14 Tage Widerrufsrecht. Lieferung in 2 bis 4 Werktagen.

Für diesen Vergleich haben wir rohes BARF, gereiftes Nassfutter im Glas und industrielles Trockenfutter in drei Punkten geprüft. Proteinmenge, Proteinquelle und Vergleichbarkeit der Etikettwerte.

Du drehst die Packung um und suchst die Analysewerte. 26 Prozent Rohprotein steht da. Klingt das viel oder wenig? Reicht das für Deinen 12-Kilo-Hund, der drei Mal am Tag durch den Garten fetzt? Genau diese Fragen beantwortet dieser Vergleich, mit echten Nährwertdaten aus über 20 geprüften Futtersorten.

Warum rohes BARF beim Protein vorne liegt

Rohes Frischfutter besteht aus dem, was zählt: Muskelfleisch und Innereien. Industrielles Trockenfutter braucht dagegen Stärke als Bindemittel, damit die Kroketten überhaupt ihre Form halten. Diese Stärke verdünnt den Proteinanteil und liefert dem Hund keine tierischen Bausteine.

Hohe Proteindichte auf Trockenmasse

Rohes BARF kommt auf 40 bis 55 Prozent Protein in der Trockenmasse. Das ist mehr als jedes extrudierte Trockenfutter erreicht.

Proteinquelle mit hoher biologischer Wertigkeit

Muskelfleisch und Innereien haben eine hohe biologische Wertigkeit. Der Hund wandelt dieses Protein besser in körpereigene Substanz um als pflanzliches Eiweiß aus Mais oder Soja. Eine klar benannte Proteinquelle zeigt Dir außerdem genau, was im Napf liegt.

Kein Erhitzungsschritt

Bei rohem BARF wird nichts hocherhitzt. Die Nährstoffsubstanz bleibt weitgehend erhalten.

Unser rohes, tiefgekühltes BARF entsteht nach unseren eigenen Rezepten und ist in dieser Form nur bei uns erhältlich. Muskelfleisch, Innereien und Gemüse sind bereits ausgewogen kombiniert und gewolft. Du taust nur auf und servierst.

Französische Bulldogge sitzt hinter drei Premium-Trockenfuttersäcken zum Proteinvergleich

Wie viel Protein braucht ein Hund pro Tag?

Ein erwachsener Hund benötigt 2 bis 2,5 g Rohprotein pro Kilogramm Körpergewicht täglich (Quelle: FEDIAF-Ernährungsrichtlinien). In Gramm Futter übersetzt heißt das:

Körpergewicht Proteinbedarf/Tag ≙ rohes BARF (ca. 13 %) ≙ Trockenfutter (25 %)
5 kg (kleine Rasse) 10 bis 12,5 g ca. 90 g ca. 45 g
10 kg (Dackel, kleine Mischlinge) 20 bis 25 g ca. 180 g ca. 90 g
20 kg (Beagle, Cocker Spaniel) 40 bis 50 g ca. 350 g ca. 180 g
30 kg (Labrador) 60 bis 75 g ca. 520 g ca. 270 g

Die Zahlen zeigen etwas Wichtiges. Trockenfutter wirkt sparsam, weil die Portion klein ist. Aber das täuscht. Ein großer Teil der Krokette ist Stärke und Wasser nach dem Quellen im Magen. Bei rohem BARF ist die Portion größer, weil rohes Fleisch zu rund 70 Prozent aus Wasser besteht. Was Du fütterst, ist dafür fast vollständig verwertbare tierische Substanz.

Welpen brauchen mehr. Säugende Hündinnen noch mehr. Und Senioren? Die brauchen nicht weniger Protein, wie viele denken. Sie brauchen viel Protein aus gut verwertbaren Quellen bei weniger Kalorien. Die Details stehen weiter unten im Abschnitt zu Lebensphasen.

Welches Hundefutter hat am meisten Protein?

Die höchsten Etikettwerte liefern Welpen- und Sport-Trockenfutter mit 28 bis 34 Prozent. Auf Trockenmasse gerechnet liegen aber rohes Fleisch und gereiftes Nassfutter vorn. Die Übersicht zeigt die typischen Bereiche je Futtertyp, ermittelt aus über 20 geprüften Sorten.

Futtertyp Protein (Etikett) Protein (Trockenmasse) Typischer Einsatz
Rohes BARF / Rohfütterung 10 bis 16 % 40 bis 55 % höchste Proteindichte aus tierischer Quelle
Gereiftes Nassfutter (Glas) 9 bis 12 % 36 bis 60 % schrankfähige Alternative ohne Gefrierfach
Welpen-Trockenfutter 28 bis 34 % 31 bis 38 % Wachstum, große Rassen am oberen Ende
Adult-Trockenfutter 22 bis 28 % 24 bis 31 % normal aktive Hunde
Senior-Trockenfutter 20 bis 25 % 22 bis 28 % Muskelerhalt bei weniger Kalorien
Sport-/High-Protein-Trockenfutter 28 bis 30 % 31 bis 33 % sehr aktive Hunde

Quellen: FEDIAF-Ernährungsrichtlinien, Analysewerte-Stichprobe aus über 20 Trocken- und Nassfutter-Sorten. Trockenmasse-Umrechnung mit 10 Prozent Feuchte bei Trockenfutter.

Zwei Ausreißer sind interessant. Am unteren Ende stehen Trockenfutter-Sorten mit bewusst reduzierten 18 Prozent. Sie sind für Hunde konzipiert, die nach tierärztlicher Diagnose proteinreduziert gefüttert werden. Am oberen Ende liegen Welpenfutter für große Rassen mit 34 Prozent, ausgelegt auf schnelles Wachstum. Beide Werte sind gewollt und zielgruppengerecht.

Unsere Empfehlung: Schau nicht auf den höchsten Etikettwert, sondern auf Trockenmasse und Proteinquelle. Rohes BARF folgt genau dieser Logik. Muskelfleisch und Innereien statt Stärke als Bindemittel, und jede Zutat steht offen auf der Liste.

Rohes BARF vs. gereiftes Glas vs. Trockenfutter: Proteingehalt im Vergleich

Trockenfutter hat im Schnitt 20 bis 30 Prozent Protein auf dem Etikett, rohes BARF und Nassfutter nur 9 bis 16 Prozent. Klingt nach einem klaren Sieger. Ist es aber nicht. Der Unterschied liegt fast ausschließlich am Wassergehalt.

Futtertyp Protein (Etikett) Feuchtigkeit Protein (Trockenmasse)
Rohes BARF 10 bis 16 % 70 bis 80 % 40 bis 55 %
Gereiftes Nassfutter (Glas) 9 bis 12 % 75 bis 80 % 36 bis 60 %
Trockenfutter 20 bis 30 % 8 bis 10 % 22 bis 33 %

Die Überraschung: Ohne den Wasseranteil hat rohes Fleisch deutlich mehr Protein als Trockenfutter. Rohes BARF und gereiftes Nassfutter enthalten schlicht mehr tierische Zutaten und weniger Kohlenhydrate als extrudiertes Trockenfutter, das Stärke als Bindemittel braucht.

Heißt das, der Etikettwert lügt? Nein. Es heißt nur: Du kannst die Proteinwerte auf der Packung nur innerhalb desselben Futtertyps sinnvoll vergleichen. 13 Prozent bei rohem BARF ist nicht weniger als 25 Prozent bei Trockenfutter. Auf Trockenmasse gerechnet ist es deutlich mehr Protein, und aus der besseren Quelle. Wenn Du nach diesem Abschnitt umsteigen willst, findest Du alle rohen Mixe in unserer BARF-Übersicht.

Protein auf Trockenmasse umrechnen, so geht die Formel

Die Umrechnung ist simpler, als sie klingt: Proteingehalt geteilt durch den Trockenmasse-Anteil. Ein Rechenbeispiel macht es klar.

Rechenbeispiel: rohes BARF vs. Trockenfutter

Rohes BARF Trockenfutter (2-kg-Sack)
Protein (Etikett) 13 % 21 %
Feuchtigkeit 74 % ~10 % (Branchenstandard)
Trockenmasse 26 % 90 %
Protein (Trockenmasse) 50 % 23,3 %

Die Werte stammen aus einem typischen Sortenpaar unserer Stichprobe. Das rohe BARF mit den bescheidenen 13 Prozent auf dem Etikett liefert auf Trockenmasse-Basis mehr als das Doppelte an Protein. Wer roh füttert und zu wenig Protein vermutet, rechnet am besten einmal nach. Das Gegenteil ist wahrscheinlicher.

Trockenfutter enthält branchenüblich 8 bis 10 Prozent Feuchtigkeit. Nicht alle Hersteller deklarieren den Wert, weil er unter dem gesetzlichen Schwellenwert liegt. Für die Umrechnung in diesem Artikel setzen wir 10 Prozent an, wo keine Herstellerangabe vorliegt.

Proteinbedarf nach Lebensphase: Welpe, Adult, Senior

Der Proteinbedarf verändert sich im Laufe eines Hundelebens. Aber anders, als viele Ratgeber behaupten.

Lebensphase Empf. Protein (Trockenmasse) Grund Worauf Du achten solltest
Welpe (bis 12 Mon.) hoch Muskelaufbau, Wachstum, Organentwicklung vollwertige Ration, an die Rassegröße angepasst, Ration tierärztlich prüfen lassen
Adult (1 bis 7 Jahre) mittel bis hoch Erhalt, Regeneration, täglicher Verschleiß tierische Quelle mit hoher Wertigkeit, klar deklariert
Senior (ab 7 bis 8 Jahre) mittel bis hoch Muskelerhalt bei reduzierter Kalorienzufuhr gut verdauliche Proteinquellen, moderate Kaloriendichte
Sehr aktiv / Sport hoch höherer Verschleiß, schnellere Regeneration hoher Proteinanteil plus erhöhter Fettanteil

Jetzt der Irrtum, mit dem wir aufräumen müssen. „Senioren brauchen weniger Protein.“ Das stimmt so nicht. Ältere Hunde verlieren Muskelmasse. Dieses Phänomen kennt man auch bei älteren Menschen. Sie brauchen mindestens genauso viel Protein, idealerweise aus gut verdaulichen Quellen wie Fisch oder magerem Fleisch. Was sinkt, sind allein die Kalorien.

Für Senioren zählt deshalb die Kombination: Protein halten, Kalorien senken. Rohes BARF aus magerem Muskelfleisch und gereiftes Nassfutter im Glas lassen sich beide gut steuern. Du dosierst die Tagesration genau, statt einen großen Sack nach Augenmaß abzumessen. Die weiche Konsistenz kommt älteren Hunden mit empfindlichem Gebiss zusätzlich entgegen.

Wie lese ich die Analysewerte auf der Hundefutter-Packung?

Jedes Hundefutter in der EU muss die sogenannten analytischen Bestandteile deklarieren. Vier Werte sind Pflicht. Sie sagen mehr, als Du denkst.

Analysewert Was er aussagt Worauf achten
Rohprotein Gesamter Stickstoffgehalt mal 6,25, misst tierisches UND pflanzliches Protein immer zusammen mit der Zutatenliste lesen
Rohfett Gesamtfettgehalt, Hauptenergielieferant, wichtig für Fell und Haut passend zur Aktivität des Hundes
Rohasche Mineralstoffgehalt (Calcium, Phosphor, Magnesium). Kein „Müll“, wie manche behaupten moderater Bereich ist normal
Rohfaser Unverdauliche Pflanzenfasern, wichtig für die Verdauung geringer Anteil reicht aus

Ein Detail, das selbst erfahrene Hundebesitzer übersehen: Rohprotein misst nicht nur Fleischprotein. Es erfasst allen Stickstoff, auch aus Mais, Weizen oder Soja. Ein Trockenfutter mit 25 Prozent Rohprotein aus Maisgluten ist nicht dasselbe wie 25 Prozent aus Entenfleisch. Die Zahl ist identisch, die Qualität nicht. Ein Blick auf die Zutatenliste lohnt sich deshalb immer. Tierisches Protein an Position 1 ist ein gutes Zeichen.

Noch ein Tipp aus der Praxis. Die Reihenfolge der Zutaten auf der Packung ist nach Gewicht sortiert, und zwar vor der Verarbeitung. „Frisches Hühnerfleisch“ an Position 1 klingt gut. Es enthält aber rund 70 Prozent Wasser und schrumpft nach dem Trocknen zusammen. Bei rohem BARF stellt sich dieses Problem gar nicht erst. Was als Fleisch deklariert ist, liegt auch roh im Napf. Ganz ohne Trocknungs-Trick.

Ehrlich ist, was sich nachrechnen lässt. Bei unserem rohen BARF und beim gereiften Nassfutter im Glas steht die vollständige Zutatenliste auf jeder Produktseite.

Getreidefreies vs. getreidehaltiges Futter: Unterschied beim Protein?

Getreidefreie Trockenfutter haben im Schnitt einen leicht höheren Proteingehalt als getreidehaltige. Der Unterschied ist aber kleiner, als Marketingabteilungen suggerieren.

Futtertyp Durchschn. Protein Durchschn. Fett
Getreidefreies Trockenfutter (extrudiert) 25 bis 26 % 13 bis 16 %
Trockenfutter mit Getreide ca. 24 % ca. 13 %
Rohes BARF (getreidefrei von Natur aus) 40 bis 55 % (Trockenmasse) je nach Mix

Warum der Unterschied beim Trockenfutter? Getreidefreie Sorten ersetzen Reis und Mais durch Kartoffeln oder Süßkartoffeln. Das verschiebt den Proteinanteil um 1 bis 2 Prozentpunkte nach oben. Kein großer Unterschied: Die Stärke bleibt, nur die Quelle wechselt.

Getreidefrei ist vor allem für Hunde mit nachgewiesener Getreide-Unverträglichkeit sinnvoll. Bei Verdacht auf eine Unverträglichkeit klärt der Tierarzt die Ursache, eine Ausschlussdiät gehört in tierärztliche Begleitung. Rohes BARF ist von Natur aus getreidefrei und kommt ohne Stärke aus. Wer das Glas bevorzugt, findet die getreidefreien Sorten in unserer Nassfutter-Übersicht.

Dackel frisst aufmerksam aus Keramiknapf neben Trockenfutter-Verpackung

Roh, gereift oder extrudiert: Was passiert mit dem Protein?

Industrielles Trockenfutter entsteht überwiegend durch Extrusion. Die Masse wird bei 120 bis 180 Grad unter hohem Druck durch eine Form gepresst. Diese Hitze denaturiert Proteine und zerstört hitzeempfindliche Nährstoffe wie Vitamine und Enzyme.

Rohes BARF geht den entgegengesetzten Weg: kein Erhitzungsschritt. Die Nährstoffsubstanz bleibt weitgehend erhalten, das Protein liegt in seiner natürlichen Form vor. Genau das ist der Grund, warum rohes Frischfutter beim Thema Proteinqualität vorne liegt.

Wenn ein Gefrierfach nicht in Deinen Alltag passt, gibt es einen schonenden Mittelweg: das gereifte Nassfutter im Glas. Es wird nach einem patentierten Fermentations-Verfahren (EP4014751) hergestellt, ganz ohne hohe Extrusionshitze. Schrankfähig und sofort servierbar. Was im Glas steckt, liest Du auf der Zutatenliste jeder Sorte. Ob Tiefkühl oder Glas besser zu Deinem Alltag passt, klärt unser ehrlicher Vergleich der beiden Verfahren.

Die Alternative ohne Gefrierfach

Gereiftes Nassfutter im Glas

Schonend zubereitet statt hocherhitzt, voll deklariert, weiche Konsistenz. Für Halter, die kein Gefrierfach nutzen oder viel unterwegs sind. Auf Trockenmasse gerechnet spielt es beim Protein in der obersten Liga.

Gereiftes Nassfutter ansehen ›

Versandkostenfrei ab 79,99 €. 14 Tage Widerrufsrecht. Lieferung in 2 bis 4 Werktagen.

Wann schadet zu viel Protein?

Bei gesunden Hunden: praktisch nie.

Überschüssiges Protein wird über die Nieren als Harnstoff ausgeschieden, und gesunde Hundenieren kommen damit problemlos klar. Laut tierärztlicher Einschätzung verursacht selbst ein Proteingehalt von 50 Prozent auf Trockenmasse-Basis bei gesunden Hunden keine Nierenschäden (u. a. Finco et al. 1992, Journal of Veterinary Internal Medicine).

Vorsicht gilt nur in zwei Fällen.

Bestehende Nierenerkrankung

Tierärzte empfehlen dann einen niedrigeren Proteingehalt. Dieser Bereich ist bewusst niedrig angesetzt und nur nach tierärztlicher Diagnose sinnvoll.

Schwere Lebererkrankung

Auch hier kann proteinreduziertes Futter sinnvoll sein, aber ausschließlich nach tierärztlicher Diagnose.

Für alle anderen gilt: Keine Angst vor Protein. Ein 10-kg-Hund mit gut verwertbarem tierischem Protein in der Ration nimmt deutlich mehr als das Minimum auf, ohne Probleme. Sein Körper nutzt, was er braucht. Den Rest scheidet er aus. Die Nieren eines gesunden Hundes sind dafür gebaut und halten das locker aus. Bei einer bestehenden Erkrankung entscheidet der Tierarzt mit.

Proteinquelle: Nicht nur die Menge zählt

30 Prozent Protein aus Muskelfleisch ist etwas völlig anderes als 30 Prozent aus Federmehl oder pflanzlichem Eiweißextrakt. Die biologische Wertigkeit zeigt, wie viel des gefressenen Proteins Dein Hund tatsächlich in körpereigenes Protein umwandeln kann. Sie variiert stark je nach Quelle.

Proteinquelle Biologische Wertigkeit Typisch in
Vollei 100 (Referenzwert) Ei als Zutat in einigen Rezepturen
Muskelfleisch (Rind, Huhn, Wild) 80 bis 92 rohes BARF, gereiftes Nassfutter
Fisch (Lachs, Forelle, Hering) 76 bis 83 Fisch-Sorten im Premium-Segment
Innereien (Leber, Herz) 75 bis 85 rohes BARF, einige Nassfutter-Sorten
Sojaprotein-Isolat 65 bis 73 günstiges Industriefutter
Mais-/Weizengluten 50 bis 65 Futter im unteren Preissegment

Was bedeutet das konkret? Ein Futter mit 22 Prozent Protein aus Muskelfleisch (Wertigkeit rund 85) liefert Deinem Hund mehr verwertbares Protein als eines mit 28 Prozent aus Mais- und Weizengluten (Wertigkeit rund 55). Die Zahl auf der Packung allein sagt nicht genug.

Rohes BARF und gereiftes Nassfutter setzen auf Muskelfleisch und Innereien als erste Zutaten. Genau deshalb steht bei unseren Rezepturen die Zutatenliste im Mittelpunkt. Du liest dort Fleisch, Innereien und Gemüse. Keine anonymen Sammelbegriffe. Manche Hunde sollen nur eine selten gefütterte Proteinquelle bekommen. Dafür gibt es rohe Mixe mit Kaninchen, Pferd oder Rotwild.

Welches Futter für welchen Hund? Die Empfehlungsmatrix

Welche Sorte passt zu Deinem Hund? Diese Matrix hilft Dir bei der Wahl. Alle Sorten gibt es bei Dogs Supreme. Tiefkühl-Artikel verschicken wir an festen Versandtagen, damit die Kühlkette hält.

Situation Unsere Wahl Warum
Höchste Proteindichte aus tierischer Quelle BARF-Mix Rind, tiefgekühlt rohes Fleisch liegt bei 40 bis 55 % Protein in der Trockenmasse
Große, aktive Rasse BARF-Mix Rind oder Rind mit Pansen, tiefgekühlt Allrounder mit hoher biologischer Wertigkeit
Nur eine oder seltene Proteinquelle BARF-Mix Kaninchen, tiefgekühlt Kaninchen wird selten gefüttert, gut für empfindliche Hunde
Schlankhaltung gewünscht BARF-Mix Pute oder Rind purinarm, tiefgekühlt mager, klar deklariert, portionsgenau dosierbar
Kein Gefrierfach, viel unterwegs gereiftes Nassfutter im Glas schrankfähig, sofort servierbar, hohe Proteindichte auf Trockenmasse
Abwechslung im Napf mehrere BARF-Sorten zum Durchrotieren verschiedene Proteinquellen aus der BARF-Übersicht

Fürs Training zwischendurch noch ein Tipp: Snacks in die Tagesration einrechnen, höchstens rund 10 Prozent der Tageskalorien. Wähl die Sorte passend zum Hauptfutter, damit die Proteinquelle klar bleibt.

Häufig gestellte Fragen

Welches Hundefutter hat am meisten verwertbares Protein?

Auf Trockenmasse gerechnet liefert rohes BARF mit 40 bis 55 Prozent die höchste Proteindichte, und das aus Muskelfleisch und Innereien mit hoher biologischer Wertigkeit. Gereiftes Nassfutter im Glas liegt mit 36 bis 60 Prozent ebenfalls in der obersten Liga. Industrielles Trockenfutter kommt trotz höherem Etikettwert auf Trockenmasse meist nur auf 22 bis 33 Prozent, oft aus pflanzlichen Quellen.

Ist 30 Prozent Protein im Hundefutter zu viel?

Nein. Für gesunde Hunde ist ein hoher Proteingehalt unbedenklich. Laut tierärztlicher Einschätzung verursacht selbst ein Proteingehalt von 50 Prozent auf Trockenmasse-Basis bei gesunden Hunden keine Nierenschäden. Nur bei bestehenden Nieren- oder Lebererkrankungen sollte der Proteingehalt nach tierärztlicher Beratung reduziert werden.

Warum hat rohes BARF auf dem Etikett weniger Protein als Trockenfutter?

Weil rohes Fleisch 70 bis 80 Prozent Wasser enthält, Trockenfutter nur 8 bis 10 Prozent. Auf Trockenmasse umgerechnet hat rohes BARF deutlich mehr Protein. Ein typisches BARF mit 13 Prozent Etikettwert und 74 Prozent Feuchte kommt auf rund 50 Prozent Protein in der Trockenmasse. Ein Trockenfutter mit 21 Prozent schafft nur 23,3 Prozent. Die Etikettwerte sind irreführend, wenn Du roh und trocken direkt vergleichst.

Welches Hundefutter hat das beste Protein-Preis-Verhältnis?

Vergleiche Preise nie pro Kilo Futter, sondern pro Gramm verwertbares Protein in der Trockenmasse. Trockenfutter wirkt pro Kilo günstiger, enthält aber Stärke als Bindemittel und oft pflanzliches Eiweiß mit niedriger Wertigkeit. Rohes BARF und gereiftes Nassfutter liefern pro Kilo Trockenmasse mehr Protein mit höherer biologischer Wertigkeit. Rechne den Etikettwert auf Trockenmasse um und teile den Kilopreis durch den Proteinanteil, erst dann vergleichst Du fair.

Brauchen kleine Hunde mehr Protein als große?

Ja, relativ zum Körpergewicht. Kleine Rassen haben einen höheren Stoffwechsel pro Kilogramm Körpermasse als große Hunde und brauchen energiedichteres Futter. Rohes BARF und gereiftes Nassfutter lassen sich für kleine wie große Hunde portionsgenau dosieren, weil Du die Tagesration genau abmisst.

Fazit: Proteingehalt im Hundefutter richtig bewerten

Die Zahl auf der Packung ist nur die halbe Wahrheit. Drei Dinge entscheiden wirklich.

  1. Menge: auf Trockenmasse gerechnet, nicht über den Etikettwert. Rohes BARF führt mit 40 bis 55 Prozent.
  2. Quelle: Muskelfleisch und Fisch mit einer biologischen Wertigkeit von 76 bis 92 schlagen Soja und Maisgluten mit 50 bis 65. Achte auf Futter, bei dem tierische Zutaten den ersten Platz der Zutatenliste belegen.
  3. Vergleichbarkeit: rohes Futter und Trockenfutter nie über die Etikettwerte vergleichen. Rechne immer auf Trockenmasse um, sonst vergleichst Du Äpfel mit Birnen.

Bei Dogs Supreme findest Du Futter mit offenen Zutatenlisten: rohes, tiefgekühltes BARF nach unseren eigenen Rezepten und gereiftes Nassfutter im Glas. Fermentiert nach patentiertem Verfahren, hergestellt in Deutschland. Die Vergleichstabellen oben helfen Dir, das richtige Futter für Deinen Hund zu finden. Nach Zahlen, nicht nach Werbeversprechen.

Unser Futter zum Thema

BARF-Mix Rind, tiefgekühlt

Fleischanteile vollständig deklariert, kein Erhitzungsschritt, ab 3,49 €. Pro Kilo ist rohes BARF ehrlicherweise teurer als Trockenfutter. Pro Gramm verwertbarem Protein gerechnet schrumpft der Abstand deutlich. Und wenn ein Gefrierfach nicht in Deinen Alltag passt, ist das gereifte Nassfutter im Glas die passende Alternative.

BARF-Mix Rind ansehen ›

Versandkostenfrei ab 79,99 €. 14 Tage Widerrufsrecht. Lieferung in 2 bis 4 Werktagen.

Mops sitzt neben geöffnetem Premium-Trockenfutter mit sichtbaren Kroketten

Hygiene beim Rohfüttern

Rohes Tiefkühl-BARF ist eine besonders nährstoffschonende Basis, weil nichts erhitzt wird. Damit das sicher bleibt, gehören ein paar Handgriffe dazu. Tiefkühlware durchgehend kühl halten und im Kühlschrank auftauen, nicht bei Raumtemperatur. Napf, Flächen und Hände nach jeder Mahlzeit gründlich reinigen. In Haushalten mit immungeschwächten Personen, Schwangeren oder Kleinkindern die Rohfütterung vorab ärztlich abklären (Hinweis des BVL 2022).

Weil dein Hund es verdient

Jede Woche 1 Tipp, der deinen Hund glücklicher macht. Kostenlos, kein Spam.

Kein Spam. Jederzeit abmeldbar. Datenschutz

Häufig gestellte Fragen.Alle Antworten auf einen Blick.

Welches Hundefutter hat am meisten verwertbares Protein?
00:25
Support
Vorlesen

Auf Trockenmasse gerechnet liefert rohes BARF mit 40 bis 55 Prozent die höchste Proteindichte, und das aus Muskelfleisch und Innereien mit hoher biologischer Wertigkeit. Gereiftes Nassfutter im Glas liegt mit 36 bis 60 Prozent ebenfalls in der obersten Liga. Industrielles Trockenfutter kommt trotz höherem Etikettwert auf Trockenmasse meist nur auf 22 bis 33 Prozent, oft aus pflanzlichen Quellen.

00:25
Ist 30 Prozent Protein im Hundefutter zu viel?
00:25
Support
Vorlesen

Nein. Für gesunde Hunde ist ein hoher Proteingehalt unbedenklich. Laut tierärztlicher Einschätzung verursacht selbst ein Proteingehalt von 50 Prozent auf Trockenmasse-Basis bei gesunden Hunden keine Nierenschäden. Nur bei bestehenden Nieren- oder Lebererkrankungen sollte der Proteingehalt nach tierärztlicher Beratung reduziert werden.

00:25
Warum hat rohes BARF auf dem Etikett weniger Protein als Trockenfutter?
00:25
Support
Vorlesen

Weil rohes Fleisch 70 bis 80 Prozent Wasser enthält, Trockenfutter nur 8 bis 10 Prozent. Auf Trockenmasse umgerechnet hat rohes BARF deutlich mehr Protein. Ein typisches BARF mit 13 Prozent Etikettwert und 74 Prozent Feuchte kommt auf rund 50 Prozent Protein in der Trockenmasse. Ein Trockenfutter mit 21 Prozent schafft nur 23,3 Prozent. Die Etikettwerte sind irreführend, wenn Du roh und trocken direkt vergleichst.

00:25
Welches Hundefutter hat das beste Protein-Preis-Verhältnis?
00:25
Support
Vorlesen

Vergleiche Preise nie pro Kilo Futter, sondern pro Gramm verwertbares Protein in der Trockenmasse. Trockenfutter wirkt pro Kilo günstiger, enthält aber Stärke als Bindemittel und oft pflanzliches Eiweiß mit niedriger Wertigkeit. Rohes BARF und gereiftes Nassfutter liefern pro Kilo Trockenmasse mehr Protein mit höherer biologischer Wertigkeit. Rechne den Etikettwert auf Trockenmasse um und teile den Kilopreis durch den Proteinanteil, erst dann vergleichst Du fair.

00:25
Brauchen kleine Hunde mehr Protein als große?
00:25
Support
Vorlesen

Ja, relativ zum Körpergewicht. Kleine Rassen haben einen höheren Stoffwechsel pro Kilogramm Körpermasse als große Hunde und brauchen energiedichteres Futter. Rohes BARF und gereiftes Nassfutter lassen sich für kleine wie große Hunde portionsgenau dosieren, weil Du die Tagesration genau abmisst.

00:25

Noch Fragen? Kontakt ›