08. April 2026

Welpenfutter wie lange? Umstellung auf Erwachsenenfutter (2026)

13 Min. Lesezeit
Welpe vor Futternapf beim Umstieg auf Erwachsenenfutter

Welpenfutter fütterst Du bis Dein Hund ausgewachsen ist: Mini-Rassen 9 bis 12 Monate, mittlere 12 bis 15 Monate, große Rassen 18 bis 24 Monate. Die Umstellung auf Erwachsenenfutter dauert 7 bis 14 Tage, schrittweise gemischt. Der ehrlichste nächste Schritt ist rohes, tiefgekühltes BARF aus einer klar deklarierten Proteinquelle: Du siehst genau, was im Napf liegt, statt einer langen Zutatenliste aus stark verarbeitetem Trockenfutter.

Dein Welpe wächst. Die Pfoten passen nicht mehr in die ersten Schuhe, der Napf wird routiniert leergeschleckt, und irgendwann fragst Du Dich: Braucht er eigentlich noch Welpenfutter? Und vor allem: Was kommt danach?

Die Antwort auf das Timing ist weniger kompliziert als Google suggeriert. Die wichtigere Frage ist, worauf Du danach umstellst. Genau hier setzen wir an, denn der Wechsel vom Welpenfutter ist der natürliche Moment, das Futter grundsätzlich richtig zu machen. Hier erfährst Du, wann Du umstellst, wie Du es ohne Durchfall hinbekommst und warum rohes BARF die sauberste Basis fürs Erwachsenenalter ist.

Warum rohes BARF der beste Start ins Erwachsenenalter ist

Der Übergang vom Welpen- zum Erwachsenenfutter ist eine Weggabelung. Viele Halter wechseln einfach von Welpen-Trockenfutter auf Adult-Trockenfutter, weil es bequem ist. Bequem heißt aber nicht ehrlich. Stark verarbeitetes Trockenfutter durchläuft Hocherhitzung, kommt oft mit langer, schwer lesbarer Zutatenliste und versteckt tierische Bestandteile hinter Sammelbegriffen wie "tierische Nebenerzeugnisse".

Rohes BARF dreht das Prinzip um: wenige, klar benannte Zutaten, kein Erhitzungsschritt, nichts Verstecktes. Gerade nach der Welpenphase, wenn sich Verdauung und Gewicht neu einpendeln, ist eine nachvollziehbare Ration ein Vorteil.

  • Eine klar deklarierte Proteinquelle: Du weißt genau, welches Fleisch im Napf liegt. Das macht die Fütterung nachvollziehbar und erleichtert es, später Auslöser einzugrenzen, falls Dein Hund empfindlich reagiert.
  • Keine Füllstoffe, kein Getreide: Weizen, Mais und unspezifische Nebenerzeugnisse fallen weg. Weniger Reizpotenzial für einen Magen, der nach dem Wachstum ohnehin umbaut.
  • Schonend statt hocherhitzt: Rohes Tiefkühl-BARF wird nicht erhitzt, die Nährstoffsubstanz bleibt weitgehend erhalten.
  • Volle Transparenz: Muskelfleisch, Innereien und Gemüse sind bereits ausgewogen vorkombiniert und gewolft. Du taust nur auf und servierst, ohne Rätselraten über versteckte Zutaten.

Unser rohes, tiefgekühltes BARF entsteht nach unseren eigenen Rezepten und ist in dieser Form nur bei uns erhältlich. Für den breiten Start ins Erwachsenenalter ist der Rind-Mix der unkomplizierte Allrounder, mild und energiereich für aktive und größere Hunde.

Unsere Empfehlung nach dem Welpenfutter

BARF-Mix Rind, tiefgekühlt

Der unkomplizierte Allrounder für den Wechsel ins Erwachsenenalter. Muskelfleisch, Innereien und Gemüse vorkombiniert, gewolft, ohne Getreide. Roh, frisch, nach unserem eigenen Rezept, nur bei uns.

Welpe neben einer Futterschale in einer hellen europäischen Küche

Wie lange sollte man Welpenfutter füttern?

Bis Dein Hund ausgewachsen ist. Klingt simpel, ist es auch, wenn Du die Endgröße kennst. Die Wachstumsphase variiert erheblich: Ein Chihuahua ist mit 8 Monaten ausgewachsen, ein großer Hund braucht 14 bis 16 Monate, eine sehr große Rasse bis zu 24.

Rassegröße Erwachsenengewicht Ausgewachsen mit Umstellung auf Adult
Mini (z.B. Chihuahua, Yorkshire) Unter 5 kg 8 bis 10 Monate Ab Monat 8 bis 10
Klein (z.B. Dackel, Französische Bulldogge, Mops) 5 bis 10 kg 10 bis 12 Monate Ab Monat 10 bis 12
Mittel (z.B. Beagle, Cocker, Aussie) 10 bis 25 kg 12 bis 15 Monate Ab Monat 12 bis 15
Groß (z.B. Labrador, Golden Retriever) 25 bis 40 kg 15 bis 18 Monate Ab Monat 15 bis 18
Riesig (z.B. Dogge, Bernhardiner) Über 40 kg 18 bis 24 Monate Ab Monat 18 bis 24

Welpenfutter ist energie- und nährstoffdichter als Erwachsenenfutter. Es liefert die Baustoffe für Knochen, Muskeln und Organe. Solange der Hund wächst, braucht er das. Ist das Wachstum abgeschlossen, liefert Welpenfutter zu viele Kalorien, und der Hund setzt eher Fett an, statt Muskeln aufzubauen.

Ein guter Indikator: Dein Welpe nimmt kaum noch an Größe zu, das Gewicht stabilisiert sich. Bei großen Rassen ist laut Fachverband für Tierernährung das Knochenwachstum mit etwa 14 bis 16 Monaten abgeschlossen, auch wenn die Muskulatur sich noch bis Monat 18 bis 20 entwickelt. Im Zweifel wiegen: Bleibt das Gewicht 3 Wochen stabil, ist der Zeitpunkt da. Bei Unsicherheit kann Dein Tierarzt anhand der Wachstumsfugen beurteilen, ob der Hund ausgewachsen ist.

Mehr zur Welpenfütterung insgesamt findest Du in unserem Welpenfutter Ratgeber 2026.

Was passiert, wenn man zu lange Welpenfutter füttert?

Kurzfristig: nichts Dramatisches. Langfristig: Übergewicht. Welpenfutter ist deutlich kalorien- und fettreicher als vergleichbares Erwachsenenfutter. Ein ausgewachsener Hund, der monatelang Welpenfutter frisst, nimmt schlicht zu viele Kalorien auf.

Bei großen Rassen kommt ein zweites Thema dazu: Welpenfutter für große Rassen ist gezielt auf das Knochenwachstum abgestimmt. Bei bereits ausgewachsenen Gelenken ist diese Dosierung unnötig. Kein akutes Risiko, aber kein Gewinn mehr.

Umgekehrt gilt: Lieber einen Monat zu lang Welpenfutter füttern als einen Monat zu früh umstellen. Ein Welpe, der noch wächst und schon Erwachsenenfutter bekommt, erhält möglicherweise zu wenig Nährstoffe. Das ist kritischer als ein paar Wochen Überschuss.

Wie stelle ich das Futter richtig um? Der schrittweise Plan

Nicht von heute auf morgen wechseln. Der Magen-Darm-Trakt braucht Zeit, sich an die neue Zusammensetzung zu gewöhnen. Eine abrupte Umstellung ist der häufigste Grund für Durchfall bei jungen Hunden. Beim Wechsel auf rohes BARF planst Du eher die vollen 10 bis 14 Tage ein, weil sich die Darmflora deutlicher umstellt als bei einem Wechsel innerhalb derselben Futterart.

Umstellungsplan über 7 bis 14 Tage

Phase Altes Futter Neues Futter Beobachten
Start (Tag 1 bis 3) 75 % 25 % Kot-Konsistenz, Appetit
Mitte (Tag 4 bis 6) 50 % 50 % Bei Durchfall: zurück auf die Start-Mischung
Steigern (Tag 7 bis 9) 25 % 75 % Energie, Fellbild
Fertig (Tag 10 bis 14) 0 % 100 % Normaler Kotabsatz = alles gut

Robuste Hunde schaffen die Umstellung oft in 7 Tagen, empfindliche brauchen die vollen 14. Wenn Dein Hund bei der 50/50-Mischung weichen Kot bekommt: einen Schritt zurückgehen, 3 Tage warten, dann erneut steigern. Kein Stress, die Darmflora hat ihr eigenes Tempo.

Unser Tipp: Mische das neue Futter unter das gewohnte im selben Napf, nicht zwei Näpfe nebeneinander. Sonst fressen viele Hunde nur das leckerere und lassen den Rest stehen. Beim Wechsel von Trockenfutter auf rohes BARF oder gereiftes Glas planst Du die vollen 10 bis 14 Tage ein. Mehr zum Thema Futterarten in unserem Vergleich von Nassfutter, Trockenfutter und BARF.

Hygiene beim Rohfüttern: Tiefkühlware durchgehend kühl halten und im Kühlschrank auftauen, nicht bei Raumtemperatur. Napf, Flächen und Hände nach jeder Mahlzeit gründlich reinigen. In Haushalten mit immungeschwächten Personen, Schwangeren oder Kleinkindern die Rohfütterung vorab ärztlich abklären (Hinweis des BVL, 2022).

Welches Erwachsenenfutter passt nach dem Welpenfutter?

Das hängt von drei Faktoren ab: Rassegröße, Aktivitätslevel und eventuelle Unverträglichkeiten. Wir empfehlen rohes, tiefgekühltes BARF als Basis und gereiftes Nassfutter im Glas als Alternative, weil die Zutaten voll deklariert sind, das Verfahren schonend statt hocherhitzt ist und die Rezepturen nativ getreidefrei sind.

  • Große und aktive Rassen (ab 25 kg): Rohes Tiefkühl-BARF als vollständige Mahlzeit aus Muskelfleisch, Innereien und Gemüse. Rind ist der klassische Allrounder nach der Welpenphase, energiereich und gut akzeptiert. Die größeren Gebinde machen die Portionierung für schwere Hunde einfacher.
  • Kleine und mittlere Rassen (bis ca. 25 kg): Mager portionierte Proteine wie Pute oder Kaninchen sind leicht und gut verträglich. Wer kein Gefrierfach nutzen möchte, greift zum gereiften Nassfutter im Glas, das lagerfähig ohne Tiefkühlkette ist.
  • Hunde mit Verdacht auf Unverträglichkeit: Ausweichproteine wie Kaninchen, Pferd oder Rotwild liefern eine Eiweißquelle, die viele Hunde noch nicht kennen. Eine klare Zutatenliste ohne verdeckte Zusätze ist hier besonders wichtig. Was die Ursache einer vermuteten Unverträglichkeit ist, klärt der Tierarzt.
  • Übergewichts-anfällige Hunde: Mager portionierte BARF-Mixe wie Pute oder Kaninchen liefern Eiweiß bei geringer Fettlast. Menge nach Körperzustand, nicht nach Gewohnheit.
  • Wer selbst barfen möchte: BARF-Komponenten zum Selbstmischen sind ein sauberer Einstieg nach dem Welpenalter. Für den Start empfehlen wir aber klar die fertigen Mixe, weil die Ration schon ausgewogen vorkombiniert ist, kein Wiegen, kein Berechnen, kein Risiko einer schiefen Nährstoffbalance.

Grundregel: Das Erwachsenenfutter sollte zu Protein und Lebensphase Deines Hundes passen, die Zutaten voll deklariert und das Verfahren nachvollziehbar sein. Unsere BARF-Sorten findest Du nach Protein sortiert in der Übersicht.

Welpe schaut erwartungsvoll neben frischen Zutaten

Welche Fehler passieren bei der Futterumstellung am häufigsten?

Fünf Klassiker, die wir regelmäßig in Kundenanfragen sehen:

  1. Zu schnell umgestellt: "Er hat das neue Futter direkt gefressen, also hab ich komplett gewechselt." Durchfall kommt oft erst 24 bis 48 Stunden später, wenn die Darmflora reagiert.
  2. Zu früh umgestellt: "Mit 8 Monaten hab ich auf Adult umgestellt, er ist ja fast ausgewachsen." Ein großer Hund wächst mit 8 Monaten noch aktiv. Zu früh umstellen heißt potenzielle Nährstofflücken.
  3. Futtermenge nicht angepasst: Welpenfutter hat mehr Kalorien pro Gramm. Beim Wechsel auf rohes BARF oder Glas richtest Du Dich nach dem Körpergewicht und dem Körperzustand Deines Hundes, nicht nach der alten Grammzahl.
  4. Mehrere Änderungen gleichzeitig: Eins nach dem anderen.
  5. Panik bei weichem Kot: Leicht weicher Kot in den ersten 2 bis 3 Tagen der Umstellung ist normal und kein Grund, sofort umzusteuern. Erst bei wässrigem Durchfall über mehr als 2 Tage solltest Du reagieren, und dann gehst Du einen einzigen Schritt im Plan zurück, statt die Umstellung komplett abzubrechen und wieder bei null anzufangen.

Kein Gefrierfach? Die gereifte Variante im Glas

Rohes Tiefkühl-BARF ist die nährstoffschonendste Basis, weil nichts erhitzt wird. Es braucht aber Platz im Gefrierfach und etwas Planung beim Auftauen. Wenn das nicht in Deinen Alltag passt, etwa auf Reisen, im Sommer oder bei wenig Platz, ist unser gereiftes Nassfutter im Glas die ehrlichste verarbeitete Alternative: schonend zubereitet statt hocherhitzt, voll deklariert, weiche Konsistenz. Es ist schrankfähig und sofort servierbar.

Die Alternative ohne Gefrierfach

Gereiftes Nassfutter im Glas

Schonend zubereitet, voll deklariert, weiche Konsistenz. Für Halter, die kein Gefrierfach nutzen oder viel unterwegs sind. Schrankfähig und sofort servierbar.

Futtermenge nach der Umstellung: Wie viel braucht mein Hund?

Weniger als zu Welpenzeiten. Das überrascht viele Halter: Die Tagesration sinkt, weil der Energiebedarf nach dem Wachstum um 20 bis 30 % zurückgeht. Bei rohem BARF ist ein Richtwert etwa 2 bis 3 % des Körpergewichts pro Tag, bei aktiven Hunden mehr, bei ruhigen oder übergewichts-anfälligen weniger.

Richte Dich nach dem Körperzustand Deines Hundes. Rippen fühlbar, aber nicht sichtbar? Taille von oben erkennbar? Dann passt die Menge. Fühlst Du nichts mehr unter dem Fell? Reduzieren. Stehen die Rippen hervor? Erhöhen. Teile die Tagesration auf zwei Mahlzeiten auf, morgens und abends.

Snacks gehören in die Tagesration eingerechnet, maximal etwa 10 % der Kalorien. Und passend zum Hauptfutter: Wer rohes BARF füttert, greift zu protein-passenden Snacks aus derselben Quelle, etwa Rind zum Rind-Mix. Das hält die Fütterung sauber, gerade falls Du eine Proteinquelle gezielt beobachtest.

Protein-passend zum Hauptfutter

Trainingswürstchen Rind

Luftgetrocknet, eine Proteinquelle, kleines Format. Passt protein-genau zum Rind-BARF und bleibt in der 10-Prozent-Grenze für Snacks.

Für ältere Hunde, die irgendwann auch das Erwachsenenfutter hinter sich lassen, haben wir einen eigenen Ratgeber: Senior-Hundefutter Ratgeber 2026.

Body Condition Score: Das Idealgewicht nach der Umstellung erkennen

Jeder Hund verstoffwechselt anders, abhängig von Rasse, Bewegung und Stoffwechseltyp. Tierärzte nutzen den Body Condition Score (BCS), eine 9-Punkte-Skala, die Du zu Hause selbst anwenden kannst.

BCS 4 bis 5 (Idealgewicht): Rippen unter einer dünnen Fettschicht fühlbar, Taille von oben sichtbar, Bauchlinie von der Seite leicht nach oben gezogen. BCS 6 bis 7 (Übergewicht): Rippen nur mit deutlichem Druck fühlbar, keine Taille erkennbar, Bauchlinie gerade oder leicht hängend. BCS 3 oder darunter (Untergewicht): Rippen und Hüftknochen ohne Druck sichtbar, deutlich eingefallene Flanken.

Wiege Deinen Hund in der Umstellungsphase einmal pro Woche, morgens vor dem Füttern. Schwankungen bis 3 % sind normal. Steigt das Gewicht innerhalb von 4 Wochen um mehr als 5 %, reduziere die Tagesration um weitere 10 %. Bei Hunden, die trotz reduzierter Menge zunehmen, ist eine mager portionierte, klar deklarierte Ration im Vorteil. Bei Unsicherheit: Viele Tierarztpraxen bieten kostenlose Gewichtskontrollen an und schätzen den BCS professionell ein.

Häufig gestellte Fragen

Ab wann darf ein Welpe Erwachsenenfutter fressen?

Wenn er ausgewachsen ist. Bei kleinen Rassen (unter 10 kg) ab 9 bis 12 Monaten, bei mittleren Rassen (10 bis 25 kg) ab 12 bis 15 Monaten, bei großen Rassen (über 25 kg) ab 15 bis 24 Monaten. Ein guter Indikator: Das Gewicht ist seit 3 Wochen stabil und die Wachstumskurve flacht sichtbar ab. Im Zweifel den Tierarzt fragen, der anhand der Wachstumsfugen beurteilen kann, ob der Hund ausgewachsen ist.

Welches Erwachsenenfutter ist nach dem Welpenfutter die beste Wahl?

Der ehrlichste nächste Schritt ist rohes, tiefgekühltes BARF aus einer klar deklarierten Proteinquelle: Muskelfleisch, Innereien und Gemüse, getreidefrei und nicht erhitzt. Rind ist der unkomplizierte Allrounder für große und aktive Hunde, mager portionierte Sorten wie Pute oder Kaninchen passen zu kleinen, mittleren oder übergewichts-anfälligen Hunden. Wer kein Gefrierfach hat, greift zur gereiften Variante im Glas. Bei Verdacht auf Unverträglichkeit lohnen sich Ausweichproteine wie Kaninchen, Pferd oder Rotwild.

Kann ich Welpen- und Erwachsenenfutter mischen?

Ja, das ist sogar der empfohlene Weg für die Umstellung. Über 7 bis 14 Tage den Anteil des neuen Futters schrittweise erhöhen: 25 %, dann 50 %, dann 75 %, dann 100 %. So hat die Darmflora Zeit, sich anzupassen. Beim Wechsel auf rohes BARF eher die vollen 10 bis 14 Tage einplanen. Dauerhaft mischen über Wochen ist nicht sinnvoll, weil die Nährstoffzusammensetzung dann weder dem einen noch dem anderen Profil entspricht.

Mein Hund verweigert das neue Futter, was tun?

Häufig liegt es an der veränderten Textur oder dem Geruch. Drei Tricks: Erstens, rohes BARF auf Kühlschranktemperatur antemperieren, das intensiviert den Geruch. Zweitens, das neue unter das gewohnte Futter im selben Napf mischen. Drittens, den Napf nach 15 Minuten wegstellen, wenn er nicht frisst, kein Leckerli als Ersatz. Die meisten Hunde fressen innerhalb von 2 Mahlzeiten normal weiter.

Hund hat Durchfall nach der Futterumstellung, ist das normal?

Leicht weicher Kot in den ersten 2 bis 3 Tagen: ja, völlig normal. Die Darmflora braucht Zeit, sich an die neue Zusammensetzung anzupassen. Wässriger Durchfall oder Durchfall, der länger als 3 Tage anhält: nicht normal. Dann einen Schritt im Umstellungsplan zurückgehen und 3 Tage warten. Wenn auch das nicht hilft oder der Hund zusätzlich erbricht: Tierarzt aufsuchen.

Ist getreidefreies Futter besser?

Getreidefrei ist sinnvoll, weil vor allem Weizen und Mais häufige Auslöser bei empfindlichen Hunden sind. Rohes BARF ist von Natur aus getreidefrei. Entscheidend ist neben dem Getreideverzicht eine klare Deklaration aller Zutaten. Die Entscheidung hängt vom individuellen Hund ab, nicht vom Trend.

Wie viele Mahlzeiten pro Tag nach der Umstellung?

Welpen bekommen 3 bis 4 Mahlzeiten täglich. Mit der Umstellung auf Erwachsenenfutter reduzierst Du auf 2 Mahlzeiten pro Tag, morgens und abends. Das entspricht dem Verdauungsrhythmus erwachsener Hunde. Bei sehr großen Rassen oder Hunden mit Magendrehungs-Risiko können zwei kleinere Mahlzeiten besser sein als eine große.

Welpe entspannt sich zufrieden in warmem Nachmittagslicht

Fazit

Die Futterumstellung vom Welpen- zum Erwachsenenfutter ist kein Hexenwerk. Timing: Warten, bis der Hund ausgewachsen ist (Tabelle oben). Methode: 7 bis 14 Tage schrittweise umstellen, bei rohem BARF eher die vollen 14. Futter: Der ehrlichste nächste Schritt ist rohes, tiefgekühltes BARF aus einer klar deklarierten Proteinquelle, gereiftes Glas als Alternative ohne Gefrierfach. Mehr dazu in unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Futterumstellung.

Wenn Du akut mit Durchfall nach der Umstellung kämpfst: Ruhe bewahren, einen Schritt zurück im Plan, und im Zweifel den Tierarzt fragen.

Welche Stufe zu Deinem Hund passt, tiefgekühltes BARF oder gereiftes Nassfutter im Glas, zeigt unser ehrlicher Vergleich Tiefkühl gegen Glas.

Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Auffälligkeiten konsultiere bitte Deinen Tierarzt.

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Ab wann darf ein Welpe Erwachsenenfutter fressen?
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Wenn er ausgewachsen ist. Bei kleinen Rassen (unter 10 kg) ab 9 bis 12 Monaten, bei mittleren Rassen (10 bis 25 kg) ab 12 bis 15 Monaten, bei großen Rassen (über 25 kg) ab 15 bis 24 Monaten. Ein guter Indikator: Das Gewicht ist seit 3 Wochen stabil und die Wachstumskurve flacht sichtbar ab. Im Zweifel den Tierarzt fragen.

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Der ehrlichste nächste Schritt ist rohes, tiefgekühltes BARF aus einer klar deklarierten Proteinquelle: Muskelfleisch, Innereien und Gemüse, getreidefrei und nicht erhitzt. Rind ist der Allrounder für große und aktive Hunde, mager portionierte Sorten wie Pute oder Kaninchen passen zu kleinen, mittleren oder übergewichts-anfälligen Hunden. Wer kein Gefrierfach hat, greift zur gereiften Variante im Glas. Bei Verdacht auf Unverträglichkeit lohnen sich Ausweichproteine wie Kaninchen, Pferd oder Rotwild.

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Ja, das ist sogar der empfohlene Weg für die Umstellung. Über 7 bis 14 Tage den Anteil des neuen Futters schrittweise erhöhen: 25 %, dann 50 %, dann 75 %, dann 100 %. Beim Wechsel auf rohes BARF eher die vollen 10 bis 14 Tage einplanen. So hat die Darmflora Zeit, sich anzupassen. Dauerhaft mischen ist nicht sinnvoll.

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Drei Tricks: Erstens, rohes BARF auf Kühlschranktemperatur antemperieren, das intensiviert den Geruch. Zweitens, das neue unter das gewohnte Futter im selben Napf mischen. Drittens, den Napf nach 15 Minuten wegstellen, wenn er nicht frisst, kein Leckerli als Ersatz. Die meisten Hunde fressen innerhalb von 2 Mahlzeiten normal weiter.

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