14. März 2026

Französische Bulldogge Futter: Vergleich & Empfehlung 2026

14 Min. Lesezeit
Französische Bulldogge neben einer Futterschale in einer hellen europäischen Küche

Das Beste, was Du Deiner Französischen Bulldogge in den Napf geben kannst, ist frisches, rohes Fleisch aus einer einzigen, klar deklarierten Proteinquelle, ohne Getreide, ohne Füllstoffe, ohne künstliche Zusätze: BARF. Gerade weil Frenchies empfindlich verdauen und überdurchschnittlich oft zu Unverträglichkeiten neigen, ist ein klar benanntes Einzel-Protein das Ehrlichste, was Du füttern kannst, denn Du siehst genau, was drin liegt. In diesem Vergleich zeigen wir Dir, wie die Futterarten für den Frenchie wirklich abschneiden und welche unserer BARF-Sorten passt.

Wer eine Frenchie hat, kennt das: Der kleine Wirbelwind frisst begeistert, und danach kommen die Blähungen, das Fell wird stumpf oder die Haut juckt. Die kurze Schnauze erschwert das Fressen, die empfindliche Verdauung reagiert schnell, und die Neigung zu Unverträglichkeiten schränkt die Auswahl zusätzlich ein. Genau hier punktet rohes Frischfutter, und dafür haben wir unsere eigenen BARF-Rezepte entwickelt.

• Held im Vergleich: rohes, tiefgekühltes BARF aus einer einzigen Proteinquelle, voll deklariert und getreidefrei

• Kein Gefrierfach, Reise oder Sommer? Gereiftes Nassfutter im Glas als ehrlichste schrankfähige Alternative

• Stark verarbeitetes Trockenfutter mit langer, unklarer Zutatenliste ist für einen empfindlichen Frenchie die schwächste Wahl

Der Vergleich auf einen Blick

Drei Futterarten stehen für den Frenchie zur Wahl. So schneiden sie für die Bedürfnisse dieser Rasse ab:

Kriterium Rohes Tiefkühl-BARF Gereiftes Nassfutter im Glas Industrielles Trockenfutter
Zutatenliste kurz, voll deklariert voll deklariert oft lang, mit Sammelbegriffen
Verarbeitung roh, unerhitzt schonend statt hocherhitzt stark erhitzt, extrudiert
Einzel-Protein möglich ja ja selten sauber
Konsistenz für kurze Schnauze gewolft, weich weich harte Kroketten
Lagerung Gefrierfach nötig schrankfähig schrankfähig

Im direkten Vergleich liegt rohes BARF aus einer Proteinquelle vorn, weil es genau die drei Frenchie-Themen adressiert: kurze Schnauze, empfindlicher Magen und Unverträglichkeiten. Wer kein Gefrierfach frei hat, findet im gereiften Glas die nächstbeste Wahl. Industrielles Trockenfutter bleibt für einen empfindlichen Frenchie die schwächste Option.

Französische Bulldogge neben einer Futterschale in einer hellen europäischen Küche

Warum rohes BARF im Vergleich vorn liegt

Stark verarbeitetes Trockenfutter mit langer, unklarer Zutatenliste macht es einem empfindlichen Frenchie nicht leichter. Je mehr Komponenten, Füllstoffe und Verarbeitungsschritte, desto mehr potenzielle Auslöser für Unverträglichkeiten stecken im Napf. Rohes BARF dreht das Prinzip um: wenige, klar benannte Zutaten, kein Erhitzungsschritt, nichts Verstecktes.

  • Eine klar deklarierte Proteinquelle: Frenchies reagieren oft auf häufige Eiweiße wie Huhn oder Rind. Ein roher Mix aus nur einer Quelle, etwa Kaninchen, Pferd oder Rotwild, die Dein Hund bisher selten kannte, macht die Fütterung nachvollziehbar.
  • Keine Füllstoffe, kein Getreide: Weizen, Mais und unspezifische Nebenerzeugnisse fallen komplett weg. Das bedeutet weniger Reizpotenzial für einen empfindlichen Magen.
  • Weiche, fein strukturierte Konsistenz: Gewolftes Frischfutter lässt sich auch mit kurzer Schnauze gut aufnehmen, kein Schlingen großer Kroketten, weniger Luft beim Fressen.
  • Volle Transparenz: Du siehst, was im Napf liegt. Bei voll deklarierten Rezepturen entfällt das Rätselraten über versteckte Zutaten.

Unser rohes, tiefgekühltes BARF entsteht nach unseren eigenen Rezepten in einer echten Manufaktur, hergestellt von Metzgermeister Thomas Schurig in Plauen, Sachsen, und ist in dieser Form nur bei uns erhältlich. Für Frenchies mit empfindlicher Verdauung ist ein Einzelprotein wie Kaninchen der klarste Einstieg.

Unsere Empfehlung für den Frenchie

BARF-Mix Kaninchen, tiefgekühlt

Eine einzige, klar deklarierte Proteinquelle, die die meisten Frenchies noch nicht kannten. Muskelfleisch, Innereien und Gemüse vorkombiniert, gewolft und ohne Getreide. Roh, frisch, von Metzgermeister Thomas Schurig in eigener Manufaktur, nur bei uns.

Warum brauchen Französische Bulldoggen ein besonderes Futter?

Frenchies sind keine gewöhnlichen kleinen Hunde. Drei anatomische Besonderheiten machen eine angepasste Fütterung nötig, und rohes Frischfutter beantwortet die meisten davon direkt:

  • Brachyzephale Schnauze: Die kurze, flache Nase erschwert das Aufnehmen und Kauen großer harter Brocken. Gewolftes rohes BARF nimmt der Frenchie auch mit kurzer Schnauze gut auf, ebenso die gereifte Variante im Glas.
  • Empfindlicher Magen: Magen-Darm-Themen gehören zu den häufigsten Beschwerden bei Französischen Bulldoggen. Sie schlucken beim Fressen viel Luft, was Blähungen begünstigt. Eine kurze, klare Zutatenliste mit einer Proteinquelle gibt dem Magen weniger Angriffsfläche. Bei anhaltenden Beschwerden gilt: Tierarzt zuerst.
  • Hautfalten und Unverträglichkeiten: Die Hautfalten begünstigen Irritationen, und viele Frenchies reagieren auf häufig eingesetzte Proteinquellen wie Rind oder auf Weizen. Eine klare, überschaubare Zutatenliste macht es leichter, mögliche Auslöser für Hautreaktionen einzugrenzen. Bei anhaltenden Hautproblemen: Tierarzt zuerst.

Worauf solltest Du beim Frenchie-Futter achten?

Das gehört in einen guten Napf

  • Eine einzige tierische Proteinquelle (Mono-Protein), klar benannt
  • Klar benannte tierische Rohstoffe mit offener Deklaration (z.B. „Kaninchen, Muskelfleisch und Innereien“ statt „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“)
  • Natürliche Omega-3-Quellen für Haut und Fell
  • Getreidefrei, ohne Weizen und Mais
  • Keine künstlichen Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe

Genau diese Punkte erfüllt rohes BARF von Natur aus. Bei einem fertigen Mix aus einer Proteinquelle musst Du nichts selbst zusammenstellen, die Rezeptur ist bereits ausbalanciert.

Das hat im Napf nichts verloren

  • Weizen und Mais (häufige Auslöser für Unverträglichkeiten bei empfindlichen Hunden)
  • Künstliche Farb- und Konservierungsstoffe
  • Zucker oder Karamell
  • Unspezifische Angaben wie „tierische Nebenerzeugnisse“ ohne genaue Deklaration
  • Soja (blähend, bei vielen Frenchies schlecht verträglich)

Wenn die Zutatenliste sich liest wie ein Chemielabor, leg das Futter zurück.

BARF beim Frenchie richtig füttern

Selbst zusammengestelltes BARF ist anspruchsvoll: Die Nährstoffbalance muss stimmen, zu viel Protein belastet die Nieren, zu wenig Calcium schwächt die Knochen. Genau diese Fehlerquellen nehmen wir Dir ab. Unsere fertigen BARF-Mixe kombinieren Muskelfleisch, Innereien und Gemüse bereits ausgewogen, gewolft und aus einer Proteinquelle. Du musst nur auftauen und servieren.

Drei Dinge solltest Du beim Frenchie beachten:

  • Fein strukturiert servieren: Frenchies schlucken oft, ohne zu kauen. Gewolftes BARF ist hier ideal, große rohe Stücke oder ganze Knochen gehören bei der kurzen Schnauze nicht in den Napf.
  • Langsam umstellen: Die empfindliche Verdauung braucht Zeit. Stelle über 10 bis 14 Tage schrittweise um (Plan weiter unten).
  • Im Zweifel den Tierarzt einbeziehen: Bei bestehenden Erkrankungen, im Welpenalter oder bei Unsicherheit zur Ration berät Dich Dein Tierarzt oder ein Ernährungsberater.

Hygiene beim Rohfüttern: Tiefkühlware durchgehend kühl halten und im Kühlschrank auftauen, nicht bei Raumtemperatur. Napf, Flächen und Hände nach jeder Mahlzeit gründlich reinigen. In Haushalten mit immungeschwächten Personen, Schwangeren oder Kleinkindern die Rohfütterung vorab ärztlich abklären (Hinweis des BVL, 2022).

Welche Lebensmittel für Hunde sicher sind und welche nicht, findest Du in unserem BARF-Lexikon.

Kein Gefrierfach? Die gereifte Variante im Glas

Rohes Tiefkühl-BARF ist die nährstoffschonendste Basis, weil nichts erhitzt wird. Es braucht aber Platz im Gefrierfach und etwas Planung beim Auftauen. Wenn das nicht in Deinen Alltag passt, etwa auf Reisen, im Sommer oder bei wenig Platz, ist unser gereiftes Nassfutter im Glas die ehrlichste verarbeitete Alternative: Es entsteht durch ein patentiertes, natürliches Fermentationsverfahren (EU-Patent EP 4 014 751) statt durch Hocherhitzung wie bei Dosenfutter, voll deklariert, weiche Konsistenz für die kurze Schnauze. Es ist schrankfähig und sofort servierbar. Für Frenchies mit Verdacht auf Unverträglichkeit gegen Rind bieten sich auch hier Kaninchen-Varianten als Ausweichprotein an.

Die Alternative ohne Gefrierfach

Gereiftes Nassfutter Rind, im Glas

Schonend zubereitet, voll deklariert, weiche Konsistenz. Für Frenchie-Halter, die kein Gefrierfach nutzen oder viel unterwegs sind.

Wie viel Futter braucht eine Französische Bulldogge pro Tag?

Das hängt von Gewicht, Alter und Aktivität ab. Eine erwachsene Frenchie zwischen 8 und 14 kg hat einen vergleichsweise niedrigen Energiebedarf. Die folgenden Werte sind Richtwerte für rohes Frischfutter und Dein Ausgangspunkt, den Du an Deinem Hund anpasst.

Gewicht Aktivität normal Aktivität hoch Senior/Übergewicht
8 kg 160-240 g 240-320 g 130-200 g
10 kg 200-300 g 300-400 g 160-250 g
12 kg 240-360 g 360-480 g 190-300 g
14 kg 280-420 g 420-560 g 220-350 g

Richtwerte für rohes Frischfutter (ca. 2 bis 4 % des Körpergewichts je nach Aktivität und Stoffwechsel). Auf zwei Mahlzeiten pro Tag aufteilen, morgens und abends mit mindestens 8 Stunden Abstand. Snacks in die Tagesration einrechnen. Die genaue Menge hängt vom einzelnen Hund ab, beobachte Gewicht und Kotbild und passe an. Im Zweifel berät Dich Dein Tierarzt.

Schau auf Deinen Frenchie, nicht nur auf die Waage. Kontrolliere alle zwei Wochen den Body Condition Score: Die Rippen sollten bei leichtem Druck fühlbar, aber nicht sichtbar sein. Bei Frenchies ist das besonders kritisch, schon 500 g zu viel sind bei einem 11-kg-Hund rund 4,5 % Körpergewicht und machen die Atmung hörbar schwerer.

Übergewicht beim Frenchie: warum jedes Gramm zählt

Kaum eine Rasse reagiert so schnell auf Übergewicht wie die Französische Bulldogge. Das liegt am niedrigen Energiebedarf: Schon kleine Portionen zu viel summieren sich bei einem kompakten Körper schneller zu echtem Übergewicht als bei größeren, aktiveren Rassen. Zusätzlich erschwert die kurze Schnauze die Atmung, jedes überschüssige Kilo macht das noch spürbarer. Frisches Futter ohne unnötige Füllstoffe und mit klarer Portionierung erleichtert die Kontrolle.

Was hilft:

  • Futtermenge wiegen, nicht schätzen: Ein Messbecher täuscht, eine Küchenwaage nicht.
  • Auf moderate Energie-Dichte achten: Bei der Futterwahl auf eine ausgewogene Rezeptur setzen, nicht auf hohe Fettanteile.
  • Leckerli-Budget strikt einhalten: Maximal 10 % der Tagesration.
  • Bei Übergewicht: Tierarzt fragen, ob eine angepasste Fütterungsmenge oder ein anderes Produkt sinnvoll ist.
Französische Bulldogge schaut erwartungsvoll neben frischen Zutaten

Welche Rolle spielen Unverträglichkeiten bei der Futterwahl?

Eine große. Französische Bulldoggen gehören zu den Rassen mit einer höheren Neigung zu Futtermittel-Unverträglichkeiten. Häufige Auslöser sind Rind, Weizen, Soja und Milchprodukte. Anzeichen, die darauf hindeuten können:

  • Ständiges Pfotenlecken, besonders zwischen den Zehen
  • Gerötete, warme Ohren mit bräunlichem Belag
  • Wiederkehrender Durchfall oder weicher Kot trotz gleichbleibendem Futter
  • Hautreaktionen in den Achseln oder in den Gesichtsfalten

Was die Ursache ist, klärt der Tierarzt. Die zuverlässigste Methode ist eine Ausschlussdiät über 8 bis 12 Wochen in tierärztlicher Begleitung. Dabei bekommt der Hund eine einzige, neue Proteinquelle, die er bisher nicht oder selten hatte. Rohes Einzelprotein-BARF ist dabei im Vorteil: Kaninchen, Pferd oder Rotwild sind Eiweiße, mit denen die meisten Frenchies noch keinen Kontakt hatten, und die Rezeptur enthält nichts anderes, das das Bild verfälscht.

Mehr zu diesem Thema findest Du in unserem Ratgeber: Französische Bulldogge Allergie: welches Futter hilft?

Leckerlis und Snacks: was passt zum Frenchie?

Maximal 10 % der Tageskalorien sollten aus Snacks stammen. Bei einem 11-kg-Frenchie ist das weniger, als die meisten denken, etwa drei bis vier kleine Trainingssnacks. Und ganz wichtig bei einer Ausschlussdiät: Die Proteinquelle der Snacks muss zum Hauptfutter passen. Ein Kaninchen-BARF mit Hühnchen-Snacks macht die Diät zunichte.

Geeignet sind:

  • Luftgetrocknete Trainingswürstchen aus einer Proteinquelle, passend zum Hauptfutter (z.B. Kaninchen zum Kaninchen-BARF)
  • Karotten- oder Gurkenstücke (fast kalorienfrei)
  • Klassische Kausnacks wie Lunge oder Pansen erst, sobald keine Ausschlussdiät mehr läuft und die jeweilige Proteinquelle nicht im Verdacht steht

Harte Kauartikel können für die kurze Schnauze problematisch sein, weiche, kleine Happen sind die bessere Wahl. Trainingssnacks eignen sich auch als Belohnung bei der Frenchie-Erziehung. Wichtig ist, dass Du die Snackmenge von der Tagesration abziehst.

Protein-passend zur Ausschlussdiät

Trainingswürstchen Kaninchen

Luftgetrocknet, eine Proteinquelle, kleines Format. Passt protein-genau zum Kaninchen-BARF, ohne die Ausschlussdiät zu stören.

Absolute No-Gos für Frenchies (und alle Hunde):

  • Trauben und Rosinen
  • Schokolade
  • Zwiebeln und Knoblauch
  • Rohes Schweinefleisch (Aujeszky-Virus)
  • Xylit/Birkenzucker, oft in „zuckerfreien“ Produkten

Frenchie-Welpen richtig füttern

Frenchie-Welpen brauchen ein vollwertiges, auf das Wachstum abgestimmtes Futter mit ausreichend Protein und Calcium. Wer im Welpenalter roh füttern möchte, lässt die Ration unbedingt tierärztlich oder von einem Ernährungsberater prüfen, denn Fehler in der Nährstoffbalance wirken sich im Wachstum besonders stark aus. Bis zum 4. Monat sind 3 bis 4 kleine Mahlzeiten ideal, ab dem 4. Monat reichen 3, ab dem 8. Monat zwei.

Frenchie-Welpen wachsen schnell, sollen aber nicht zu schnell zunehmen, weil Übergewicht im Wachstum Gelenke und Wirbelsäule belastet. Wöchentliches Wiegen und der Vergleich mit der Wachstumskurve helfen. Ausführliche Tipps findest Du in unserem Artikel Französische Bulldogge Welpe: Futter, Pflege und Erziehung. Im Zweifel berät Dich Dein Tierarzt.

Senior-Frenchies ab 7 Jahren

Ab dem 7. Lebensjahr verändert sich der Stoffwechsel Deines Frenchies. Der Energiebedarf sinkt um etwa 20 %, die Verdauung wird empfindlicher. Die weiche, gut aufnehmbare Konsistenz von rohem Frischfutter oder gereiftem Glas kommt älteren Hunden entgegen. Die Futtermenge muss nach unten korrigiert werden, denn viele ältere Frenchies werden schleichend übergewichtig, weil die Ration aus der Adult-Phase beibehalten wird. Eine monatliche Gewichtskontrolle hilft.

Futter-Wechsel beim Frenchie: Schritt für Schritt

Ein Futterwechsel ist beim Frenchie heikler als bei robusten Rassen. Die empfindliche Verdauung reagiert auf abrupte Änderungen mit Blähungen oder Durchfall. Der sichere Weg ist eine schrittweise Umstellung über 10 bis 14 Tage.

Tag Altes Futter Neues Futter Beobachten
Tag 1 bis 3 75 % 25 % Kot-Konsistenz, Appetit
Tag 4 bis 6 50 % 50 % Blähungen, Geruch
Tag 7 bis 9 25 % 75 % Fellglanz, Energie
Tag 10 bis 14 0 % 100 % Gewicht stabil?

Wenn Dein Frenchie bei der 50/50-Mischung weichen Kot bekommt: einen Schritt zurück, 3 Tage warten, dann erneut steigern. Die Darmflora braucht bei Frenchies länger als bei robusten Rassen.

Woran erkenne ich, dass das Futter passt?

An fünf konkreten Zeichen, die Du meist innerhalb von drei bis vier Wochen nach der Umstellung siehst:

  1. Kot: Fest, dunkelbraun, gut geformt, nicht übermäßig viel.
  2. Fell: Glänzend, weich, kein übermäßiges Haaren. Es sollte sich seidig anfühlen, nicht strohig.
  3. Haut: Keine Rötungen in den Falten, kein unangenehmer Geruch aus den Ohren, kein ständiges Kratzen.
  4. Energie: Gleichmäßig über den Tag verteilt, kein Energieabfall nach dem Fressen.
  5. Blähungen: Wenige bis keine. Ein gelegentlicher Pups ist bei Frenchies bauartbedingt normal, ständige Blähungen sind ein Zeichen, dass das Futter nicht passt.

Gib einem neuen Futter immer mindestens vier Wochen Zeit.

Fazit: unsere Empfehlung für deine Französische Bulldogge

Die Futtersuche für Frenchies erfordert mehr Aufmerksamkeit als bei vielen anderen Rassen. Voll deklarierte Zutaten, eine klar benannte Proteinquelle und kein Getreide sind die Grundlagen. Im Vergleich der Futterarten gewinnt rohes BARF aus einer Quelle, weil es kurze Schnauze, empfindlichen Magen und Unverträglichkeiten zugleich adressiert.

  • Unser Held: Rohes, tiefgekühltes BARF mit Kaninchen als einziger Proteinquelle. Roh, getreidefrei, voll deklariert, nach unserem eigenen Rezept und so nur bei uns erhältlich. Für Frenchies mit empfindlicher Verdauung der klarste Einstieg.
  • Ohne Gefrierfach: Gereiftes Nassfutter im Glas, schonend zubereitet statt hocherhitzt.
  • Bei Verdacht auf Unverträglichkeit: Kaninchen, Pferd oder Rotwild als Ausweichprotein für eine saubere Ausschlussdiät, immer in tierärztlicher Begleitung, weil nur so ein Auslöser sauber eingegrenzt werden kann.
  • Snacks: Luftgetrocknete Würstchen aus einer Proteinquelle, passend zum Hauptfutter.

Starte mit einer kleineren Portion, beobachte Deinen Frenchie vier Wochen lang und entscheide dann.

Unser Futter für Deinen Frenchie

Rohes BARF nach eigenem Rezept, nur bei uns

Für die empfindliche Verdauung der Französischen Bulldogge setzen wir auf rohes, tiefgekühltes BARF mit einer klar deklarierten Proteinquelle, ohne Getreide und Füllstoffe, hergestellt von Metzgermeister Thomas Schurig in eigener Manufaktur in Plauen, Sachsen. Kaninchen ist der sauberste Einstieg bei Verdacht auf Unverträglichkeiten. Wer kein Gefrierfach hat, nimmt die gereifte Variante im Glas. Was im Einzelfall passt, klärt am besten Dein Tierarzt.

Französische Bulldogge entspannt sich zufrieden in warmem Nachmittagslicht

Häufig gestellte Fragen

Was ist das beste Futter für eine Französische Bulldogge?

Frisches, rohes Fleisch aus einer einzigen, klar deklarierten Proteinquelle ohne Getreide und Füllstoffe, also BARF. Wegen der empfindlichen Verdauung und der Neigung zu Unverträglichkeiten ist ein roher Einzelprotein-Mix wie Kaninchen ideal. Wer kein Gefrierfach hat, greift zur gereiften Variante im Glas. Bei gesundheitlichen Fragen entscheidet der Tierarzt mit.

Wie viel Futter braucht eine Französische Bulldogge?

Als Richtwert etwa 2 bis 4 % des Körpergewichts pro Tag bei rohem Frischfutter, je nach Aktivität und Stoffwechsel, aufgeteilt auf zwei Mahlzeiten. Kontrolliere alle zwei Wochen den Body Condition Score: Rippen fühlbar, aber nicht sichtbar. Beobachte Gewicht und Kotbild und passe an. Im Zweifel berät Dich Dein Tierarzt.

Ist getreidefreies Futter besser für Frenchies?

Getreidefrei ist sinnvoll, weil vor allem Weizen und Mais häufige Auslöser für Unverträglichkeiten bei empfindlichen Hunden sind. Rohes BARF ist von Natur aus getreidefrei. Entscheidend ist neben dem Getreideverzicht eine klare Deklaration aller Zutaten.

Darf ein Frenchie rohe Knochen fressen?

Wegen der kurzen Schnauze und der Neigung, ohne zu kauen zu schlucken, gehören ganze Knochen nicht in den Frenchie-Napf. Gewolftes BARF liefert die nötigen Bestandteile bereits fein verarbeitet. Luftgetrocknete Kausnacks sind die sicherere Kau-Alternative.

Welche Proteinquellen vertragen Französische Bulldoggen?

Kaninchen, Pferd und Rotwild werden von den meisten Frenchies gut vertragen und eignen sich als Ausweichprotein für eine Ausschlussdiät. Rind und Weizen lösen bei einem Teil der Frenchies Unverträglichkeiten aus. Wichtig: pro Diät-Phase nur eine Proteinquelle, vollständig deklariert.

Wie stelle ich das Futter meines Frenchies auf BARF um?

Schrittweise über 10 bis 14 Tage: mit 25 % neuem Futter beginnen und alle 2 bis 3 Tage steigern. Bei weichem Kot einen Schritt zurück. Die empfindliche Frenchie-Verdauung braucht diese Geduld.

Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Auffälligkeiten konsultiere bitte Deinen Tierarzt.

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Wie viel Futter braucht eine Französische Bulldogge?
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Eine erwachsene Französische Bulldogge (9-13 kg) braucht bei rohem TK-BARF täglich rund 2-3 Prozent ihres Körpergewichts, also etwa 200-350 g, aufgeteilt auf zwei Mahlzeiten. Halte dich an eine klar deklarierte Proteinquelle ohne Getreide und Füllstoffe und passe die Menge an Gewicht, Alter und Aktivität an. Kontrolliere alle zwei Wochen den Body Condition Score: Rippen fühlbar, aber nicht sichtbar.

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Welches Futter ist am besten für Frenchies?
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Für brachyzephale Frenchies mit empfindlicher Verdauung ist rohes TK-BARF mit einer einzigen, klar deklarierten Proteinquelle die erste Wahl, weil du genau steuerst, was im Napf landet. Bei empfindlichen oder zu Allergien neigenden Hunden setzt du auf ein Novel-Protein wie Kaninchen, Pferd oder Rotwild, das selten Reaktionen auslöst.

Wenn kein Gefrierfach verfügbar ist, ist gereiftes Premium-Nassfutter im Glas mit einer Proteinquelle die praktische Alternative. Bei bekannten Erkrankungen oder Allergien stimme die Ration zuerst mit deinem Tierarzt ab.

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Ist getreidefreies Futter gut für Französische Bulldoggen?
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Getreidefreie Fütterung passt gut zu vielen Frenchies, besonders bei empfindlicher Verdauung. Rohes TK-BARF ist von Natur aus getreidefrei: eine deklarierte Proteinquelle plus Gemüse, ohne Weizen, Mais oder Soja. Reagiert dein Frenchie auf gängige Proteine, wählst du ein Novel-Protein wie Kaninchen oder Pferd. Liegt der Verdacht auf eine Allergie vor, kläre die Ursache zuerst mit dem Tierarzt ab.

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Was kostet gutes Futter für eine Französische Bulldogge pro Monat?
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Bei rohem TK-BARF und etwa 250 g pro Tag liegst du je nach Proteinquelle bei rund 30-60 € im Monat. Ein Novel-Protein wie Kaninchen oder Pferd kostet etwas mehr als Rind oder Pute. Gereiftes Premium-Nassfutter im Glas bewegt sich in einem ähnlichen Rahmen und spart das Gefrierfach. Rechne mit 30-60 € je nach Proteinquelle und Packungsgröße.

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Welches Getreide vertragen Französische Bulldoggen?
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Bei roher Fütterung stellt sich die Getreidefrage gar nicht erst, weil TK-BARF mit einer deklarierten Proteinquelle und Gemüse ganz ohne Getreide auskommt. Genau das macht es für Frenchies mit empfindlicher Verdauung interessant. Brauchst du dennoch eine Kohlenhydratquelle, werden Reis und Gerste meist gut vertragen, während Weizen, Mais und Soja zu den häufigen Auslösern zählen. Bei wiederkehrenden Verdauungsproblemen ist der Tierarzt die richtige Anlaufstelle.

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Ab wann sollte ich auf Senior-Futter umstellen?
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Frenchies gelten ab etwa 7-8 Jahren als Senioren. Bei rohem TK-BARF passt du die Ration einfach an: etwas weniger Menge für den ruhigeren Stoffwechsel und bei Bedarf eine magere Proteinquelle wie Kaninchen oder Pute. Eine klar deklarierte Proteinquelle ohne Füllstoffe bleibt die Basis. Zeigt dein Senior Gelenkbeschwerden oder andere Altersthemen, besprich Anpassungen und Ergänzungen mit deinem Tierarzt.

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